Börsen Sentiment Analyse 21/10: Euphorie ohne Überhitzung

In der neuen Sentiment-Analyse habe ich zwei weitere Marktinstrumente eigeführt: Den BundFuture sowie das Öl. in beiden Märkten messe ich Extremwerte in der Stimmungsanalyse. Aus diesen Extremwerten können wir einige Rückschlüsse für die Aktienmärkte ziehen.

Um 4,8% ist der DAX in der vergangenen Woche angesprungen. Nur SAP und Delivery Hero würde ich als Wachstumsunternehmen bezeichnen, die unter den steigenden Zinsen leiden. Leiden heißt hier jedoch: Die Bewertung, die zu einem großen Teil aus den Gewinnen der Zukunft bestimmt wird, fällt bei Wachstumsunternehmen, wenn die Zinsen steigen. Für das Geschäft selbst hat das kaum eine Bedeutung.

Damit gehören aber 28 der 30 DAX-Unternehmen zu den Profiteuren einer anziehenden Konjunktur. Anleger, die stark in DAX-Titel investiert sind, dürften letzte Woche Grund zur Freude gehabt haben.

So ist das Anlegersentiment von -1,2 in der Vorwoche auf +4,8% gesprungen. Am Montag letzter Woche konnte ich Panik im Markt erkennen, wenngleich auch nur in Wachstumstiteln. Doch das reichte, um für den Rest der Woche eine stabile Basis zu bilden, auf der täglich neue Allzeithochs erklommen wurden. Kein Wunder, dass Anleger in Feuerlaune sind.

Ich möchte die Sentiment-Analyse dieses Mal etwas anders aufziehen. Da immer wieder die Zinsentwicklung als Ursache für den Ausverkauf bei den Wachstumsaktien genannt wurde, beginnen wir also mit der Betrachtung der Stimmungslage am Zinsmarkt.

Mehr dazu mit Details zu meiner Auswertung und Interpretation frei zugänglich in Kapitel 03 unter https://www.heibel-ticker.de/heibel_tickers/1849#ch03


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