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Marktanalyse: Windenergie an der Atlantikküste Argentiniens

Hola Herr Heibel,

bin heute in den Live-Caddle ETF eingestiegen. Danke für diese Information mit dem ETF.

Sie sagen es gibt keine Alternativen zum Öl. Es gibt eine Studie aus dem Jahre 2004 die sagt, dass Argentinien die Möglichkeiten für das Kuweit des 21. Jhr. hätte.

Argentinien könnte 60 % des heutigen Ölbedarfs mit Wasserstoff decken. Es gibt kein anderes Land auf der Erde mit vergleichbaren windreichen Gebieten(Energie zur Produktion) und gleichzeitig ca. 5000 km Atlantiküste. In der Provinz Santa Cruz wird halbherzig darüber nachgedacht.

Wenn Sie Lust haben, können wir ja auch darüber nachdenken. Oft fehlt ja nur ein kleiner Anstoß. Hier sind ja alle Politiker von den Ölgrößen “unter Vertrag”. Da passiert nicht so schnell was.

Über Ihre Meinung würde ich mich freuen.

Beste Grüße aus Argentinien vom Atlantik mit Orkanwindstärken, Joachim

ANTWORT:

Na, bislang läuft der Live Cattle Schein ja gut. Hier in Deutschland haben die Milchbauern ihre Milchlieferungen eingestellt, sie wollen mehr Geld. Leider wird sich dieser Streik kaum auf den weltweiten Milchpreis bzw. auf den Live Cattle auswirken, aber es zeigt, dass die Stimmung im Agrarbereich explosiv ist.

Die Idee, das noch gering industrialisierte Land Argentinien mit Windenergie zu betreiben, finde ich gut. Ich habe schon ein Auge auf die Windenergiebranche geworfen und würde dann vermuten, dass die EU- und US-Marktführer sich in Argentinien breit machen, wenn es von dort aus Aufträge gibt. Ich glaube, dass nun eine Konsolidierung der Aktien im Energiesektor erfolgt und anschließend eine Rallye, die uns im Jahr 2009 begleitet.

Ihren Hinweis auf Wasserstoff habe ich nicht verstanden. {weiter[40|9]}

Published inBörsenbrief - Leserfragen