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Kohleausstieg geglückt: Regierung hat keine Kohle mehr

Derzeit fällt das Zinsniveau schneller denn je. Der Zinsverfall ist der Zunder unter der Aktienmarktrallye. 

Es hat den Anschein, dass Anleger das aktuelle Zinsniveau für zu hoch erachten. Ich könnte mir vorstellen, dass Anleger im Verlauf der Anleihenrallye (=fallende Zinsen) zu der Überzeugung kommen, dass wir mit dem kurzen Zinsgipfel im Leitzins die Inflation besiegt haben und nun zurück zur „normalen“ Welt mit 2% Zinsen kommen werden.

Ich glaube nicht daran. Die Inflation kommt in Wellen, wie ich dargelegt habe. Aber die Zeit zwischen Wellental und Wellengipfel ist recht lang. Wir könnten also durchaus eine Fortsetzung der Rallye bis ins Frühjahr sehen. 

Natürlich sind kurze Unterbrechungen, wie aktuell von den Sentimentdaten angekündigt, stets möglich. Doch sie ändern nichts daran, dass wir einen mehrmonatigen Zyklus haben, in dem das Zinsniveau sinkt und die Aktienmärkte steigen.

Dabei ist es durchaus typisch für eine Rallye, dass mal die alten Zugpferde, wie die magnificent seven, und mal die vergessenen Titel den Aktienmarkt weiter nach oben treiben. Man wechselt sich ab.

Hinter meiner sarkastischen Überschrift zu diesem Beitrag steckt eine Idee, die ich derzeit verfolge. 

Ich frage mich, warum die Aktien von Sto nicht besser laufen. Immerhin soll europaweit durch Gebäudedämmung ein nennenswerter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Doch die Fördergelder für das Ziel sind seit dem Verfassungsgerichtsurteil in Frage gestellt. Zwar steht das EU-Ziel unverändert fest, doch dessen Erreichen wird zunehmend unwahrscheinlich.

Auch wenn die Regierung an allen Investitionen festhalten möchte, am Aktienmarkt scheint man das nicht mehr zu glauben.

Mehr zu aktuellen Themen rund um Börse und Aktienmarkt in meinem Heibel-Ticker Börsenbrief.

Published inMarkteinschätzungPLUS Empfehlung

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