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Heibel-Ticker Tradingmonat Juni Bilanz

Last updated on 9. Februar 2022

Liebe Börsenfreunde,

so, der Juni ist vorbei und es ist an der Zeit, dass wir eine vorläufige Bilanz über unsere Tradingideen ziehen. Vorläufig, weil einige Positionen noch offen sind und erst in den nächsten Wochen geschlossen werden sollen. Neue Tradingideen wird es also nicht mehr geben, hinsichtlich der noch offenen Positionen habe ich heute Ziele und Stopp-Kurse ausgearbeitet. Sollte es Neuigkeiten zu den offenen Positionen geben, werde ich mich natürlich bei Ihnen melden.

Unterm Strich haben wir pro Position im Schnitt 0,5% Gewinn gemacht. In einem Monat, in dem der DAX um 2,7% gefallen ist, ist das okay. Gut ist es jedoch in meinen Augen nicht, insbesondere die drei Optionsscheine (2x DAX sowie 1x Commerzbank) sind kräftig nach hinten losgegangen und haben mit Verlusten von jeweils rund 20% die Performance der anderen Positionen nach unten gezogen.

Daher ist mein erstes Résumé aus den Erfahrungen, beim nächsten Mal nicht ohne Twitter, SMS oder ähnlichem zu arbeiten, damit auch auf überraschende Entwicklungen Ihrerseits schneller reagiert werden kann. Sollten Sie Verbesserungsvorschläge haben, so lassen Sie mich das wissen – doch zuvor schauen wir uns die einzelnen Tradingideen im Detail an.

KIZOO
Diese Position notiert aktuell nahezu unverändert. Kursschwankungen bei United Internet haben im Monatsverlauf auch die Aktien von Kizoo bewegt. Unsere Spekulation auf den Verkauf des Fir-mengebäudes läuft jedoch langfristiger. Ich würde diese Position daher nach wie vor erst bei 7,50 Euro verkaufen oder gegebenenfalls bis in den Herbst halten. Ein Stopp Loss würde ich bei 5,10 Euro vorsehen.

ALLGEIER
Da hat uns ein Großanleger mit Liquiditätsproblemen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Binnen weniger Stunden wurden große Verkauforders in den Markt gegeben, mangels Kaufinteresse brach der Kurs ein. Das Unternehmen reagierte inzwischen mit einem Aktienrückkaufprogramm und ich erwarte, dass der Kurs in den nächsten Wochen deutlich besser laufen wird als der Markt.

Da es sich um eine Dividendenspekulation handelte, die durch die Liquidationsverkäufe leider zunichte gemacht wurde, habe ich die Position unter Berücksichtigung der Dividende von 0,60 Euro gestern mit kleinem Minus aufgelöst. Allgeier ist in meinen Augen jedoch ein solides Unternehmen und wer von Ihnen ausreichend Geduld hat, der kann diese Position in meinen Augen halten.

HEIDELBERGCEMENT
Unsere Erwartung über eine erfolgreiche Refinanzierung des aus dem Merckle-Imperium stammenden Unternehmens hat sich erfüllt, der Kurs war anschließend um 15% angesprungen. Ich hatte einen größeren Kursanstieg erwartet und gab daher noch keine Verkaufsempfehlung aus. Inzwischen ist die Aktie im Rahmen der schlechten Marktentwicklung wieder unter 30 Euro zurück gekommen und Ihre Position befindet sich nur noch (je nach Einstiegskurs) mit 2,2% bis 8,4% im Plus.
Ich würde auch bei HeidelbergCement mit dem Verkauf noch ein paar Wochen warten, da ich da-von ausgehe, dass diese Aktie weiterhin deutlich besser laufen wird als der Markt. Mein ursprüng-liches Kursziel von 40 Euro ist nach der Marktkonsolidierung für dieses Jahr wohl zu optimistisch, ich würde ab 35 Euro verkaufen.
Die Anleihe von HeidelbergCement notiert bei 82,75%, also 6,1% im Plus. Auch dieses Papier würde ich halten. Die Finanzierung ist, wie erwartet, nunmehr gesichert und der Risikoabschlag für dieses Papier ist in meinen Augen noch immer viel zu hoch.

DAX Call
Mit unserer ersten Empfehlung, den DAX zu Shorten, haben wir 16,3% Minus gemacht. Beim zweiten Mal waren es weitere 23,8% Minus. Optionsscheine unterliegen dem Zeitwertverlust und darüber hinaus spielt die Volatilität eine große Rolle. Der Zeitwertverlust setzt den Trader stark unter Druck, denn jeden Tag, den die erwartete Entwicklung nicht eintritt, verliert der Options-schein an Wert. Darüber hinaus ist nach den turbulenten vergangenen Monaten die Volatilität auf dem Rückzug, sie wird geringer. Das wirkt sich ebenfalls negativ auf die Entwicklung des Optionsscheinpreises aus.
Aufgrund dieser beiden Faktoren hat der zwischenzeitliche Kursanstieg kaum zu einem Anstieg des Optionsscheins geführt und der anschließende Kursrutsch im Dax stets zu überproportionalen Ver-lusten. Wie bereits eingangs erwähnt, das Spekulieren mit Optionsscheinen ist wohl in dieser Form kaum möglich, da ich Sie nicht schnell genug über neue Entwicklungen informieren kann.

SOLON Short
Wie erwartet wurde das ganze Ausmaß der Tragödie erst bei der Hauptversammlung ersichtlich und die Aktie brach im Anschluss heftig ein. Da Solon auf der Liste der Unternehmen steht, die nicht leerverkauft werden dürfen – was wir vorher nicht wussten und wo ich bis heute noch keine Aussage erhalten habe, wo man dies verlässlich nachschlagen kann – konnten nur einige wenige von Ihnen diese Tradingidee umsetzen: Sie verwendeten andere Derivate, die ich normalerweise nicht berücksichtige. Der Kurs war um 12,2% eingebrochen.

SIXT VORZÜGE
Am heutigen 1. Juli ist der ex-Dividenden-Tag und der Kurs ist entsprechend um 0,82 Euro zurück gegangen. Ich erwarte, dass der Kurs morgen ansteigt und würde daher für morgen den Verkauf der Position vorsehen.

TAG IMMOBILIEN
Bei dieser Tradingidee ging unsere Spekulation voll auf: Der Vorstand gab am Wochenende ein Interview und bestätigte meine  Erwartung, dass er das Geschäftsmodell des Unternehmens grundlegend ändern und dadurch die Bilanz auf solidere Füße stellen werde. Der Kurs sprang um-gehend um 23% an, wir haben diese „erwartete positive Überraschung“ zum Realisieren der Position genutzt.

ASIAN BAMBOO
Bei diesem Wert warten wir noch darauf, dass die Quartalsprognose im Laufe des Monats Juli nach oben angehoben wird. Doch schon heute ist der Kurs mit 10% im Plus. Beachten Sie den Stopp Loss bei 8,30 Euro.

COMPUGROUP
Der Kurs war bereits während der Erstellung der Analyse um 15% angesprungen. Dieser Kursan-stieg war jedoch auch nicht zuletzt für uns ein Zeichen dafür, dass bei CompuGROUP eine positive Meldung zu erwarten sein könnte. Unsere Position ist mit (je nach Einstiegskurs) 4,2% bis 7,3% im Plus, doch ich erwarte einen weiteren Kursanstieg und halte die Position daher noch offen. Ver-kaufen würde ich ab 7 Euro, einen Stopp Loss würde ich bei 5,50 Euro vorsehen.

COMMERZBANK Put
Na, und falls ich aus den DAX Optionsscheinen noch nicht genug gelernt habe, so dürfte die heutige Geschichte mit dem Commerzbank Put meine Lernkurve verbessern: Wir sind bei 4,75 Euro der Commerzbank Aktie bzw. 0,84 Euro des Optionsscheins ausgestoppt worden. Die Commerzbank ist heute mit 15% im Plus (die Aktie, nicht der Optionsschein!). Eine in meinen Augen schlecht recherchierte Empfehlung durch eine US-Bank hat den Kurs heute in die Höhe getrieben.

ÜBERSICHT

Wer alle Tradingideen mitgemacht und jeweils den schlechtesten Ein- und Ausstiegskurs erwischt hat, der ist heute mit 0,6% im Minus. Gegenüber dem DAX ist das in Ordnung. Da ich häufig eine Ein- und Ausstiegsspanne angegeben habe, damit Sie auch zum Zuge kommen, wenn der Kurs sich schon bewegt, haben viele von Ihnen deutlich bessere Kurse erwischt. Im Durchschnitt liegt die Performance bei einem leichten Plus von 0,4%.

Da wir jedoch die schlecht gelaufenen Tradingideen schon realisiert haben und die Positionen, bei denen unsere Spekulation aufgeht oder aufzugehen scheint, noch offen sind, erwarte ich noch eine deutliche Verbesserung der Performance in den nächsten Wochen.

FAZIT
Für die ganz kurzfristigen Tradingideen ist der Kommunikationsweg per E-Mail noch immer zu träge. Insbesondere aufgrund Ihres Feedbacks, dass Sie teilweise erst abends, wenn Sie nach Hause kommen, Ihre E-Mails abrufen, werde ich mich für das nächste Mal um eine Kommunikationsform kümmern, die schneller läuft.

Auch die Zeit, die in Anspruch genommen wurde, um Ihnen den Hintergrund einer Tradingidee zu erläutern, ist natürlich ein Klotz am Bein. Auf der anderen Seite mache ich mich immer über die Börsendienste lustig, die einfach nur kurze Handlungsanweisungen ohne Begründung ausgeben. Lassen Sie mich wissen, wie Sie diesen Spagat zwischen Information und Schnelligkeit lösen würden.

Es gibt eine ganze Reihe von Aktiengesellschaften in Deutschland, die ein solides Geschäft betrei-ben, doch die kaum Beachtung erfahren. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, solche Unternehmen unter die Lupe zu nehmen und in einer Vielzahl unserer Tradingideen haben wir tatsächlich Schlussfolgerungen erarbeiten können, die zu einem Kurssprung bzw. –rutsch führten. Bei DAX Unternehmen sind solche Überraschungen seltener.

Soweit meine erste Bilanz des Tradingmonats Juni. Ich habe somit erstmalig die vielen Informatio-nen, die über meinen Schreibtisch laufen, auch für Tradingideen genutzt und denke, dass dabei eine ganze Reihe interessanter und lukrativer Ideen entstanden sind. Haben Sie Verbesserungsvorschläge oder Änderungswünsche für das nächste Mal? Wann wäre Ihrer Ansicht nach ein guter Zeitpunkt, um einen solchen Tradingmonat zu wiederholen?

Für Ihr Feedback bedanke ich mich und wünsche Ihnen noch eine schöne Woche.

Take Share,
Stephan Heibel{weiter[40|9]}

Published inBörsenbrief - Leserfragen

17 Comments

  1. Sehr geehrter Herr Heibel,

    Ihre Empfehlungen im Juni haben mir in mehrfacher Hinsicht sehr gut gefallen.

    Zum einen fand ich die Informationen sowohl was die Aufmachung angeht als auch vom Umfang her sehr ansprechend.
    Die Fakten waren ausreichend für die jeweilige Investitionsentscheidung. Eine zu ausschweifende Analyse wurde vermieden. Insoweit für mich perfekt.

    Ich habe folgende Empfehlungen Nachvollzogen: KIZOO, Heidelbergcement und Compugroup.

    Die Trade´s KIZOO und Compugroup laufen noch. Bei Heidelbergcement habe ich bei 27,53 € eine größere Stückzahl gekauft und bei 30,98 € verkauft. Das sind ca. 12,5 % Gewinn in 9 Tagen.

    Damit und mit dieser Aktion “Tradingmonat Juni” bin sehr zufrieden.

    Mit freundlichem Gruß

    Siegfried aus Bendorf

  2. Guten Tag Herr Heibel,

    ich gebe Ihnen gerne ein Feedback zu diesem Trading Monat.

    Ich möchte Ihnen zunächst danken für die Zeit, die Sie dafür aufgewendet haben. Ich freue mich immer wieder, von Ihnen zu lesen, sei dies durch Analysen oder Empfehlungen.

    Wenn ich eine Empfehlung sehe, dann schaue ich, ob diese für mich Sinn macht, in meine Prognosen passt und meine Vorraussetzungen erfüllt. Ein No-Go ist für mich ein illiquider Markt, da ich die Möglichkeit haben möchte, eine Position sofort aufzubauen/aufzulösen.

    Bei vielen Titeln dieses Trading Monats waren Spreads derart gross und Volumen derart niedrig, dass dies für mich ein KO Kriterium war. Bei Volumen über 100’000 pro Tag und Spread 1ct ist das Handeln deutlich einfacher. Wenn ich mir die Timescales, Sales und den Zeitpunkt Ihres Schreibens betrachte dann könnte der Eindruck entstehen, dass Ihre Empfehlungen einen Einfluss auf die Kurse genommen haben könnten, z.B. bei Compugroup, die nach Ihrem Mailversand auf 5.92 stiegen.

    Ich würde mich freuen wenn Sie wieder mal ein solches Angebot auflegen würden und sehe folgende subjektiven Verbesserungsmöglichkeiten:
    – Liquider Markt
    – Auch grosskapitalisierte Unternehmen
    – Auch mal ein internationaler Titel
    – Statt einer Titel-Empfehlung würde ich mich genauso über eine aktuelle Gesamtmarktbetrachtung freuen, wenn sich ein Ereignis ergibt/abzeichnet (anstelle des Dax Derivats). Interessant wären auch eine aktuelle Hintergrundinfo, die den Markt bewegen könnte, die nicht im Heibel-Ticker abgehandelt wird, z.B. am 29.6./30.6. der Einfluss des Halbjahresendes / -Anfanges (Bsp. Vermögensab- und -Zufluss)
    – Ein Zeithorizont von einem Monat ist schwierig. Man könnte auch diesselbe Masse von Empfehlungen nehmen und es auf 6 Monate verteilen, das würde Ihnen wahrsch. die Recherche erleichtern (sie stossen wieder mal auf einen Titel und müssen nicht einen suchen) und das Timing könnte besser gesetzt werden (Bsp. in einem guten statt einem schlechten Börsenmonat – wobei das relativ ist). Die Abgrenzung zum Heibel-Ticker wären tagesaktuelle Empfehlungen im Gegensatz zu einer wöchentlichen Beurteilung. Dabei sollten Sie sich nicht ins Korsett gezwängt fühlen, jede Woche etwas zu schreiben, sondern z.B. in einem Monat kein Mail, in einem anderen 2 Mails.

    – Die Menge der versandten Mailings würde ich beibehalten, es war genau richtig. Und auch das PDF Format war ideal
    – Ich würde Sie auch ermuntern, weiterhin mal eine Short Gelegenheit aufzunehmen wie hier mit Commerzbank/Solon. Ich wollte in diesem Fall eine “Deutsche Bank – Long” / “Commerzbank – Short” Strategie fahren. Ist nicht aufgegangen, aber ich freue mich mehr über einen Short Tip als über das Resultat 🙂

    Ein Beispiel wäre z.B. Microsoft oder Google oder ein Nikkei Zertifikat gewesen (Apple haben Sie ja schon im Ticker betrachtet).
    Am besten hat mir Heidelberger Cement gefallen, das war ein Paradebeispiel eines hervorragenden Tips und ich war verblüfft, wie Sie das so genau beurteilen/finden konnten. Da würde ich sagen Prädikat: Perfekt/Genial.

    Zur Kommunikation:
    ——————
    Ich finde es völlig ausreichend, die Infos per Mail zu erhalten. Es macht ja nichts wenn jemand das Mail erst einige Stunden später lesen kann. Und ich sehe die Heibel Leser als mündige Bürger, die sich selber ein Bild der Situation machen können und ihre Risikofähigkeit abschätzen können und nicht blind auf Ihre Kursziele schauen. Und wenn jemand eine Empfehlung verpasst kommt irgendwann die Nächste.
    SMS hätte ich nicht erhalten wollen. Bei Twitter verstehe ich den Hype nicht, obwohl (oder wahrscheinlich gerade weil) ich der IT sehr nahe stehe. Wenn Sie unbedingt einen anderen Kanal suchen, wäre eine Möglichkeit ein Blog, man könnte ihn auch mit einem Autonotifier versehen mit dem Kunden per Mail informiert werden, wenn ein neuer Beitrag gepostet wurde. Aber eben, das ist meiner Meinung nach überflüssig.

    Ich kann nicht sagen, dass Ihre Empfehlungen für mich erfolgreich waren, da ich selektiv auf die falschen Pferde gesetzt habe (verursacht durch meinen eigenen Filter/Adaption), aber ich habe mich dennoch sehr darüber gefreut, von Ihnen Trading Empfehlungen zu erhalten. Und ich würde mich freuen, wenn Sie wieder mal ein solches Angebot offerieren würden.

    Es war Pech, dass Sie diesen Juni gewählt haben. Ich denke, zu einem anderen Zeitpunkt hätte es ganz anders ausgeschaut. Freuen Sie sich daher, dass Sie etwas Neues kreiiert haben und sicher bei den meisten Lesern gut angekommen sind.

    Freundliche Grüsse
    Stefan aus Wohlen

  3. Sehr geehrter Herr Heibel.

    Ihre Idee mit einem Tradingmonat Juni war sicher ein gute. Ich für meine Begriffe hätte wohl lieber die 60 Euro in den Heibel-Ticker Plus gesteckt. Hier hätte ich „länger“, mehr davon gehabt.

    Trotzdem muss ich Ihnen immer wieder ein Kompliment aussprechen. Das Wort „Unabhängig“ hat in der Finanzbranche meist einen sehr faden Beigeschmack. Ich hoffe bei Ihnen wird das nie so. Denn durch Ihren Brief gibt es einen echten Beweis dafür, dass es nicht nur „Bazin“ (= bayerisch und könnte man als Ausbeuter od. legale Betrüger übersetzten) In dieser Branche gibt. Denn die wollen ja nur unser Bestes. Geld.

    Bei Ihrem Brief geht’s genau anders herum. Meine Hochachtung!!!!!!!

    Wolfgang aus Bad Reichenhall

  4. Hallo Herr Heibel,

    hier mein Feedback zum Trading Monat Juni:

    a) auch ich konnte erst Abends die Mails umsetzen, für mich wäre daher eine SMS gut, Hintergrundinformationen zu den Trades könnten dann immer noch per Mail erfolgen.

    b) Oktober wäre aus meiner Sicht ein guter, nächster Tragding Monat, oder eventuell sehe ich den März als Trading Monat im 2010.

    c) ich konnte nicht alle Trades umsetzen, teilweise war es gut für mich.

    d) Ich fände es gut, wenn Sie von Beginn an eine Tabelle hätten, wie die, die Sie im Fazit aufgeführt haben. Die Tabelle sollte mit jedem Trade wachsen. zudem fände ich es toll, wenn die Tabelle noch die Limiten (Stopp bzw. Verkaufsziele) beinhalten würde.

    Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Trading Monat sehr gut.

    Besten Dank und viele Grüsse,

    Stefan aus Winerthur

  5. Hallo Herr Heibel,

    Gerne hier ein kleines Feedback.

    Ich habe folgende Trades mitgemacht, Ergebnisse in Klammer:

    aufgelöste Positionen:
    ———————-
    1. Dax-Call (-12%)
    Allgeier (-10%)
    Sixt (-6%)

    noch laufende Positionen, Stand am 03.Juli, 9 Uhr in Klammer:
    ————————————————————-
    compugroup (+2,75)
    Heidelberg Cement (+3,9)
    Kizoo (-5,1)
    Heidelberg Cement – Anleihe (+6%)

    die gewinnträchtigsten Titel habe ich leider nicht mitgemacht:
    – Tag-Immobilien (Eintiegslimit nicht erreicht)
    – Solon-Short (meine Bank – die DiBa – erlaubt keine Leerverkäufe)

    folgende Trades habe ich wegen zu hohem Risiko nicht mitgemacht:
    – 2. Dax-Call
    – Commerzbank-Put
    – Asian Bamboo (zu unberechenbar und exotisch)

    Fazit:
    ——
    – Durch die große Gewichtung der Anleihe in meinem Depot bin ich
    insgesamt im Plus.
    – Die Dividendenjagd ist mir nicht gelungen.
    – Es war interessant zu sehen, unter welchen Gesichtspunkten Sie Titel
    raussuchen. z.B. CompuGroup oder Kizoo, auch HeidelbergCement.
    – Der beste Tipp war für mich die Anleihe. Warum nicht mehr davon?

    Zu Ihrer Frage:
    —————
    ich bevorzuge Information gegenüber Schnelligkeit, d.h. ein mechanisches Nachvollziehen von Anweisungen ohne Hintergrundwissen würde mir schwer fallen.

    Mit Celgene, Salzgitter und Freenet habe ich jetzt ganz gute Gewinne gemacht. Ein kleines Polster für die Sommerkonsolidierung. Bei meiner Rückkehr aus Uruguay fiel mir noch der Pessimismus in Deutschland auf. Inzwischen habe ich mich soweit akklimatisiert, daß ich selbst erst mal niedrigere Kurse erwarte.

    Ich hoffe, mein Feedback ist Ihnen dienlich, und freue mich schon auf Ihren Ticker heute abend.

    Mit freundlichen Grüßen, Manfred aus Peru

  6. Hallo Herr Heibel,

    generell finde ich, daß es eine super Idee war, ein “Tradingmonat” einzuführen. Mit dem Trade HeidelbergCement hab ich die Gebühr auch wieder verdient, somit bin ich schon zufrieden. Daß einige Ihrer Trades nicht aufgegangen sind, lag meiner Meinung nach nicht an der Idee selber, sondern am Zeitpunkt.

    Ich möchte noch mal anbringen, daß Sie ein hervorragenden Job machen (Heibel Ticker, TradingMonat) und lassen Sie sich bitte nicht mit etwaigen Börsenbriefen vergleichen oder nehmen deren Niveau an. Das haben Sie nicht nötig. So, nun meine Anregungen und Wünsche:

    Zur schnellen Verständigung und Kommunikation für Empfehlungen Ihrerseits bleibt nur die E-Mail Variante. Ja klar, kommen einige erst heim (schichten nicht, so wie ich) da ist der Zug schon abgefahren, nur Sie können nicht auf jeden Rücksicht nehmen.

    Mein Wunsch für die Zukunft: öfters solche Tradingmonate, die könnten Sie ja splitten: einen für “normale Aktien” einen für CFD; ich wollte schon sagen, einen für Optionsscheine, aber ich glaube, das lassen Sie leichter bleiben, oder?! Dann könnten Sie auf beide Varianten besser eingehen.

    Nun, soviel von meiner Seite, wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viel Spaß.

    Mit freundlichem Gruß

    Christian aus Marktoberdorf

  7. Sehr geehrter Herr Heibel,

    das rein finanzielle Ergebnis Ihrer Bilanz ist als Erfolgsquote eher mager und zeigt, dass Traden nicht immer direkt zum Erfolg führt. Nur wenige Trader dürften sich über ihre Tätigkeit so viele Gedanken gemacht haben wie Sie, geschweige denn eine Begründung ihrer Trades verfasst haben. Gerade deshalb waren für mich Ihre Recherchen sehr interessant und ich möchte mich dafür ausdrücklich bedanken. Sie haben Unternehmen analysiert von denen ich noch nie etwas gehört habe, alles sehr interessant und blendend formuliert.
    Noch einige Anmerkungen zu Ihren Ideen:

    Solon Da ich bisher noch nie leerverlauft habe, lies ich mir ein kostenloses Demo-Konto bei der FXdirektBank einrichten, wo man CFDs handeln kann, habe dort den Kursverlauf verfolgt, allerdings bald gesehen, dass diese Plattform für Daytrader eingerichtet ist, die große Volumen bewegen. Das ist nichts für mich, schließlich habe ich keine Lust, viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Angeblich schaffen es Profis, aus den Charts eine Erfolgsquote von 70% abzuleiten, während im Normalfall die Chance 50% beträgt. Das dürfte nicht einfach sein, und außer Zeit wird es Lehrgeld kosten.

    Bei den Optionen hatten Sie tatsächlich kein glückliches Händchen. Ich persönlich handele Longpositionen, ob call oder put nur dann, wenn ich eine deutliche Kursbewegung erwarte. Zum Beispiel war dies der Fall bei Ihrer Empfehlung zu Freenet. Wenn ich keine überzeugende Idee habe, mache ich grundsätzlich keine Trades. Bei größeren DAX-Bewegungen lag ich meist richtig, deshalb ist das Gesamt-Ergebnis positiv. Ich teile nicht Ihre Meinung, dass man ständig aktuelle Informationen haben muss, um auf jede Bewegung reagieren zu können. Schließlich setzt man bei diesen Trades eine überschaubare Summe ein; eine Tendenzwende zu erkennen, ist eben auch Glückssache. Ein Stopp-Loss hilft da auch nicht viel, da dieser erst greift, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Setzt man dagegen das Limit zu eng, fliegt man schon bei kleinen Kursschwankungen raus, wo man vielleicht besser gewartet hätte bis der Kurs wieder in die gewünschte Richtung läuft. Die Zeitwertverluste sind gegen Ende der Laufzeit am größten; die Volatilität muss man natürlich beobachten, die ändert sich aber nicht von heute auf morgen. Ich verspreche mir nicht allzuviel von ständigem Traden unter diesen Gesichtspunkten.

    An der Eurex gibt es bei Optionen keinen Stopp-Loss, bei Futures dagegen schon, aber das ist ein anderes Thema, Da läuft es ähnlich wie bei den Daytradern bei der FXdirektBank. Man handelt mit offenem Kerzenchart, wenn man wie die 70%-Profis schon auf kleinere Trendänderungen mit Livekursen erfolgreich reagieren kann. Dabei muss man natürlich die Verluste limitieren, deshalb gibt es Stopp-Loss und Trailing-Stopp. Auch die Gewinne kann man begrenzen mit OCO, damit man einen möglichen Trendwendepunkt nicht verpasst. Ich kann dies nicht und will dies auch nicht, das ist einfach nicht mein Ding.

    Einfacher und sicherer sind für mich Stillhalterprämien zu realisieren, also die Rolle der Bank einzunehmen, wie es an der Eurex möglich ist. Man profitiert regelmäßig vom Zeitwertverfall, um so mehr, je kürzer die Restlaufzeit ist. Das kann man oft,am besten jeden Monat machen. Hält man einen Sicherheitsabstand des Strikes zum aktuellen Kurs ein, muss die Option erst mal ins Geld laufen und dann hat man noch die Prämie als Sicherheitspuffer zum breakeven. Die Rechnung geht fast immer auf, ausser bei sehr starkem Kursanstieg. Hat man dann auch noch die zugehörigen Aktien, schont das die Nerven, weil man bis zum Verfallstag mit den Aktien verdient, was man bei der Option verliert.

    Bei dem Tipp zur Commerzbank war besonders ärgerlich, nach einer vermutlich schlechten Empfehlung einer US-Bank ausgestoppt zu werden – die Reaktion auf eine mögliche Bad Bank- ??? Sollte tatsächlich wegen eines zu erwartenden miserablen Quartalsergebnis eine Gewinnwarnung fällig sein, müsste man gerade jetzt nach dem Kurssprung einen Put kaufen? Heute steht die Commerzbank mit an der Spitze der Verlierer.

    Bitte lassen Sie sich nicht entmutigen, sehr geehrter Herr Heibel, wenn die Tradingtipps nicht ganz so erfolgreich waren, wie erhofft. Insgesamt war für mich der Tradingmonat Juni interessant und unterhaltend. Meine Anmerkungen zum Optionshandel sind natürlich keine allgemeinen Empfehlungen, noch will ich alles besser wissen. Es sind nur meine Eindrücke, wie man als Privatanleger mit begenzten Möglichkeiten und nicht besonders großem spekulativen Interesse, diese Handelsmöglichkeit nutzen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Friedemann aus dem Baunatal

  8. Sehr geerhter Herr Heibel,

    Meine Erfahrung war, dass ich in vielen Fällen nicht zum Zuge kam, als ich Ihre Nachricht erhalten habe, waren die Aktienkurse bereits deutlich über die Empfehlung. Ich kann jedoch meine Mails leider nicht ständig beobachten.

    Vielleicht wäre es vorteilhaft, anzugeben, welche Voraussetzungen für dieses Trading notwendig sind. Wenn sie nicht erfüllt werden können, wird man es überlegen, ob sich der Einstieg lohnt oder nicht.

    Mit dem Optionsschein DAX ist die Empfehlung nach hinten losgegangen. So habe ich eher keine Vorteile vom Tradingmonat, aber einige der Positionen sind ja noch offen.

    Bei dieser Gelegenheit vielen Dank für Ihre Tips und Erläuterungen.

    Mit freundlichen Grüßen, Arpad aus München

  9. Hallo Herr Heibel,

    hier wieder Ihr langjähriger Leser aus dem Norden der Oberpfalz, wieder mit möglichst kurz gefassten Worten.

    a) dem wohlwollenden Kritiker aus Frankfurt zum Tradingmonat stimme ich in fast allen Punkten gerne zu, er hat aber nach meiner Meinung die große Bedeutung sinnvoller und schneller Stoplosses zu wenig betont.

    b) innerhalb des Tradingmonats waren die Hebelpapiere gut nachvollziehbar, jedoch überwiegend geprägt von Ihrem aktuell doch noch gut vorhandenen Hausse-Optimismus. Gerade hier sollten SL-Vorgaben schon beim Kauf gesetzt sein.

    c) Warum setzen Sie da so sehr auf technische Erholung bzw. Gegenreaktion bei einem Index – nehmen Sie bei weltweit ablaufenden Konsolidierungsbörsen doch lieber einen Einzelwert aus ihren aktuellen Empfehlungen, der sich aktuell gegen einen schwachen Markt stemmen kann, z.B. einen Call auf Dt. Telekom,

    d) erwähnen Sie bitte weiter Ihre Gedanken zu Allgeier,

    e) analysieren Sie bitte weiter so selbstständig und ungezwungen und logisch wie bisher, stellen sie aber neben jede Positiv-Empfehlung auch eine Negativempfehlung, wenn es geht aus der selben Branche oder/und auch einen sinnvollen SL.

    f) haben Sie meine Hinweise in Sachen “Öllagerhaltung” auf den schwimmenden Riesen und Branchen-Newcomer “Wasser” noch im Auge?

    g) wie sieht es mit Batterie/Akku-Firmen weltweit aus, zumal unsere Autos (vielleicht auch Eisenbahnen?) auf diesem Gebiet bald (hier meine ich in ca. 10 Jahren) große Nachfrage haben.

    h) was ist los in Sachen Gleitfallschirm-gezogene-Frachter/Tanker? Sie sitzen doch in Hamburg vor Ort und fällt Ihnen da was auf?

    i) Gedanken zur möglichen Zinsentwicklung nicht vernachlässigen!

    usw.

    Jedenfalls beste Wünsche auch an Ihre Frau und den jungen Nachwuchs,

    Gruß
    Werner aus dem Norden der Oberpfalz

  10. Sehr geehrter Herr Heibel,

    das Umfeld war für Ihren Trading-Monat ja nicht gerade optimal, deshalb ist das Ergebnis umso bemerkenswerter. Noch mehr als das kurzfristige Ergebnis hat mir aber gefallen, dass alle Trading-Ideen sehr kreativ waren sowie ausführlich und fundiert beschrieben wurden. Auf die meisten dieser Ideen wäre ich im Leben nie gekommen. Ich freue mich schon auf den nächsten Trading-Monat.

    Im Übrigen fand ich das gar nicht so schlimm, dass man innerhalb dieses kurzfristigen Dienstes keine Optionsscheine handeln konnte. Das kann man mit Sicherheit über einen anderen Dienst abdecken. Gerade die außergewöhnlichen Ideen, die Sie präsentiert haben, waren das Salz in der Suppe. Und so detaillierte Erläuterungen kann man über keinen anderen Dienst (Twitter o.ä.) so präsentieren.

    Bis demnächst!
    Mit freundlichen Grüßen, Gert aus Aachen

  11. Sehr geehrter Herr Heibel,

    ich empfehle den “Heibel-Ticker Plus” kräftig in meinem Bekanntenkreis und komme auch, nachdem ich zunehmend weitere Börsenbriefe ausprobiere, zu der Erkenntnis, dass der Heibel-Ticker für mich unverzichtbar ist. Vielen Dank auch für den “Heibel-Ticker Trading-Monat Juni”. Es hat mir viel Spaß gemacht und neben einem gewissen Ertrag habe ich auch wieder viel über das Spekulieren an der Börse gelernt. 🙂

    Hier meine Rückmeldung zum Trading-Monat.

    – Erläuterung der Tradingidee
    Ein ganz wichtiger Aspekt, den Sie aus meiner Sicht sehr gut gemacht haben. Behalten Sie die Erläuterungen bitte bei. Bei all Ihrem Fachwissen kann ich Ihnen doch gar nicht blind vertrauen, denn es geht ja um mein Geld. Also muss ich sowohl die Argumente zur Investition als auch die Chancen und Risiken des Trades kennen, um davon überzeugt sein. Ich habe mich zum Beispiel dank Ihrer Erläuterungen auch ganz bewusst (und natürlich subjektiv) gegen die eine oder andere Empfehlung von Ihnen entscheiden können. Nehmen Sie sich hier konsequent die Zeit, die sie für die Erläuterungen brauchen. Vielleicht führt Ihre Erfahrung mit dem Trading-Monat ja dazu, die Erläuterungen etwas schneller abzuschließen, wenn es im Einzelfall denn wichtig ist. Was diesen Aspekt angeht, halte ich es lieber mit André Kostolany: “Laufen Sie nie einer Straßenbahn oder einer Aktie hinterher. Die nächste kommt bestimmt.”

    – Kommunikationsweg
    Ich finde den Weg per E-Mail und PDF wunderbar. Man kann ja zusätzlich in Zukunft eine SMS auf eine Handynummer senden, damit man dann zeitnah ins E-Mail schauen kann. Grundsätzlich finde ich es aber eine Grundvoraussetzung für das Trading, dass ich in der Lage bin, auf Ihre Trading Tipps schnell zu reagieren. Wenn ich das nicht organisieren kann, z.B. als Außendienstmitarbeiter, muss ich einfach einen Zeitverlust in Kauf nehmen oder das Trading schlicht sein lassen. Neben einem guten Tipp ist beim Trading doch vor allem das Timing entscheidend.

    – Empfohlene Werte
    Gerade die Tipps aus der zweiten Reihe haben mich überzeugt. Wenn ich das Trading-Risiko eingehe, soll es sich im Erfolgsfall auch lohnen. Das geht mit den DAX-Werten nicht so gut. Allerdings habe ich mich ein wenig über die doch stark auseinander gehenden Zielzeiträume gewundert. Der Tipp zu Kizoo ist beispielsweise wunderbar, aber doch eher eine Spekulation auf Monate hinaus und nicht für einen Monat.

    – Verbesserungsvorschläge
    Einige Ihrer Empfehlungen fand ich sofort klasse, andere habe ich bis heute nicht nachvollziehen können. Das heißt nicht, dass ich immer richtig gelegen habe mit meinen Investitionen. Allerdings war ich bei allen Sachen, die richtig in die Grütze gegangen sind, nicht dabei. Das spricht wieder für Ihre Erläuterungen. 😉 Allerdings habe ich leider auch einige Ihrer sehr erfolgreichen Tipps verpasst.

    Mein Eindruck: Sie wollten uns beim ersten Trading-Monat viele Tipps bieten und haben deshalb einige deutlich zu riskante Tipps gegeben. Ich schätze Ihren Börsenbrief “Heibel-Ticker Plus” wegen der ausführlichen Erklärungen und der Auswahl von soliden Unternehmen, deren Aktien zwar nicht immer spektakulär, aber dafür bei überschaubarem Risiko, oft deutlich steigen.

    Bleiben Sie doch beim “Heibel-Trading” einfach diesem Profil treu. Weniger Empfehlungen mit ausführlichen Erläuterungen bei überschaubarem Risiko und der Chance auf deutliche Gewinne passen besser zum Image des “Heibel-Tickers” als eine Vielzahl teilweiser riskanter Tipps mit der Chance auf spektakuläre Gewinne, aber auch dem Risiko, deutlich zu verlieren. Bei all Ihren Optionsempfehlungen aber auch bei den Dividendenempfehlungen hatte ich zum Beispiel eher ein schlechtes Gefühl, während ich die Tipps zu den Unternehmen aus der zweiten Reihe, bei denen Sie aus ganz bestimmten Gründen auf Kurssteigerungen spekuliert haben, sehr nachvollziehbar fand.

    Was ich mir für das nächste Mal auch sehr wünsche, ist eine erheblich engere Führung zu den empfohlenen Aktien. Zum einen mehr Zwischenstände, um die Nerven zu beruhigen. Zum anderen ein deutlich schnelleres Reagieren auf sich verändernde Aspekte im Markt. Bei HeidelbergCement habe ich zum Beispiel richtig viel Geld liegen lassen, weil ich auf Ihre Verkaufsempfehlung gewartet habe. Ich hatte genau zu dem Zeitpunkt bei 33,50? wo mir mein Bauch sagte, verkaufen, sogar eine Art Hilfe-E-Mail an die Redaktion geschrieben. Inzwischen habe ich auch ohne Verkaufsempfehlung zu 30,60? verkauft. Aus meiner Sicht gilt es beim Trading, nicht zu gierig werden und lieber Gewinne zu sichern, als das Erreichte zu riskieren. Viele Aktien, die sehr schnell im Kurs steigen, sinken auch ganz schnell wieder, halt wegen der Gewinnmitnahmen.

    Ein letzter Aspekt. Im Heibel-Ticker Plus sind Sie zuletzt immer kritischer geworden, was die Gesamtentwicklung der Märkte angeht. Ich teile Ihre Meinung und habe schon seit Mitte Juni ein schlechtes Gefühl zu den Märkten. Gleichzeitig rollte aber im Trading-Monat ein Tipp nach dem anderen an, so als ob die Märkte nicht gerade konsolidieren und auch kurzfristig deutlich wieder absacken könnten. Das war aus meiner Sicht ein Tanz auf dem Drahtseil. Während Sie im “Heibel-Ticker” die spekulativen Empfehlungen abräumten und die defensive Telekom empfahlen, waren wir im “Heibel-Ticker Trading-Monat” wild am spekulieren. Das passte aus meiner Sicht nicht zusammen.

    Bei einigen Trades habe ich auch erlebt, dass bei solchen Spekulationen die Gesamtrichtung der Märkte unheimlich wichtig ist. Ich habe für mich mittlerweile die Konsequenzen gezogen und alle Aktien-Positionen glattgestellt. Ich warte jetzt lieber erst einmal ab, bis die Märkte eindeutige Signale nach unten oder nach oben zeigen und verzichte solange lieber erst einmal auf weitere Gewinne mit Aktien. Insofern plädiere ich für kurzfristig ausgerufene Trading-Monate, wenn die Gefahr einer Korrektur nicht wie ein Damoklesschwert über unseren Tradingköpfen schwebt. Auch eine vorzeitige Beendigung oder Verschiebung von Trading-Monaten macht in solchen Fällen aus meiner Sicht durchaus Sinn und ich hätte dafür Verständnis. Es kann aber auch sein, dass ich einfach nur ein Weichei bin und einfach bessere Nerven für das Trading entwickeln sollte, als ich für normale Aktien-Investitionen benötige. 😀

    Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Wenn es nach mir geht, sollten Sie, sobald es die Marktlage wieder zulässt, unbedingt einen weiteren Trading-Monat durchführen. Es ist schade, um all die kurzfristigen Tipps, die nicht realisiert werden. 🙂 Sie können meiner Meinung nach auch den Preis für solch einen Trading-Monat durchaus deutlich anheben.

    Abschließend noch einmal vielen Dank für die aufregenden, interessanten und unterm Strich erfolgreichen Erfahrungen im “Heibel-Ticker Trading-Monat Juni”. In der Hoffnung, dass diese offene und längere Rückmeldung für Sie von Interesse war verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen, Robert aus Frankfurt

  12. Hallo Herr Heibel,

    der Tradingsmonat war spannend, leider für mich persönlich nicht erfolgreich verlaufen.

    Irgendwie scheine ich ein Talent zu haben zum ungünstigsten Zeitpunkt einzusteigen bzw. auf die falschen Ideen aufzuspringen ;-(

    Bei der Dax Call 1 und der Allgeier Idee habe ich mir ein relativ großes Minus eingefangen, daraufhin bin ich etwas vorsichtiger geworden und habe mich geärgert als ich zusehen durfte, wie TAG Immobilien und Asian Bamboo, ohne meine Beteiligung, abgegangen sind.

    Immerhin bin ich mit COMPUGROUP und Celgene im Juni gut im Plus, wenn dies die Verluste aus dem Dax Call und Allgeier nicht aufholt kann. 😉

    Eine Info über SMS wäre in der jetzigen Zeit, wo Kleinigkeiten heftige Kursschwankungen ergeben können eine schöne Hilfe um bei den Traidingsideen schneller reagieren zu könne.

    Da die Performance (insbesondere bei mir) im Traidingmonat Juni sehr bescheiden gelaufen ist, würde ich es begrüßen, wenn die Teilnehmer vom Juni beim nächsten Traidingsmonat eine Sonderkondition eingeräumt würde. 😉

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus aus Sundern

    P.S. Ich bin auch vor kurzem Papa geworden und wünsche noch viel Freude mit dem neuen Erdenbürger.

  13. Sehr geehrter Herr Heibel,

    leider konnte ich nicht alle Tradingideen umsetzen, insbesondere die DAX-Calls habe ich nicht genutzt bzw. bei einem sogar Plus gemacht, trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht. Nun war dieser Monat wahrscheinlich auch wirklich nicht unbedingt für das Kurzfristtraden geeignet, wie ich finde.

    Was den Spagat zwischen Information und Schnelligkeit angeht, würde ich die Lösung bevorzugen, wo die Information, also die Analyse per eMail kommt und eine Kurzinfo inkl. Kauf- oder Verkaufsempfehlung per SMS.

    Da ein Börsendienst, den ich beziehe, auch so handelt, kann ich das nur empfehlen.
    Allerdings kann man auch so nur Abends reagieren, wenn man tagsüber keine Möglichkeit hat auf seinen Broker zuzugreifen.

    Mit freundlichem Gruss
    Thomas aus Rheinfelden (Baden)

  14. Lieber Herr Heibel,

    das war eine tolle Idee, Ihre Tradingideen uns anzubieten. Sie haben allerdings recht und beim Öffnen Ihrer Mail war der jeweilige Einstiegswert schon um einiges ungünstiger. Nur bei Aurelius hat es gepasst und ich konnte früh genug kaufen und im Juni wieder verkaufen (vorgeschlagen im Ticker Plus schon im April). Allgeier zahlte zwar eine gute Dividende, brach dann aber wie erwartet ein. Dies Aktie werde ich noch eine Zeitlang halten, denn ich hatte sie für 8,10EUR gekauft.

    Übrigens schlug ich nach Ihrer Bewertung und dem Studium von deren Internet Auftitt einem Bekannten vor, seine Bewerbung blind an Aurelius zu schicken, da seine Firma (Sun) vor hat, eine Kündigungswelle zu starten. Er hat es getan und wir sind gespannt.
    Weitere Vorschläge habe ich nicht umgesetzt. Besonders bei Kizoo war ich skeptisch, ob diese Firm nur eine Hülle für beliebig manipulierbare Firmen darstellt und irgendwann mal leer sein könnte.

    Eine gute Idee ist für die Zukunft sicher die Nutzung von Twitter. Zur Zeit bin zwar noch kein Nutzer aber ich könnte mich dafür begeistern.

    Auf die nächsten Tradingideen freue ich mich schon jetzt.
    Viele Grüße, Manfred vom Tegernsee

  15. Sehr geehrter Herr Heibel,
    dieser Tradingmonat mit Ihnen hat richtig Spaß gemacht und ich wünsche mir, daß Sie das unbedingt wiederholen. Sie sind einfach genial und professionel und auch bereit mal Fehleinschätzungen zuzugeben.

    Den “Einsatz” für den Tradingmonat habe ich jedenfalls schon x-fach wieder in der Tasche – Ihnen sei herzlichen Dank dafür und vielleicht doch mal ein guter Rotwein bei mir auf der Terasse an der Cote d´Azur. Ich bin jedenfalls wieder dabei und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

    Mit herzlichen Grüßen auch an die junge Familie
    Kristian

  16. Hallo Herr Heibel,

    der nächste Tradingmonat ist der Juli!
    War spitze!

    Vielleicht eine Info per sms, daß eine neue Nachricht erschien.

    Grüße, Stefan aus Schöneck

  17. Guten Tag Herr Heibel

    Sehr gerne gebe ich Ihnen ein Feedback:

    Auch ich kann meine Mails erst am Abend ansehen. Da ich aber kein Handy besitze (ich finde, dass ich keines brauche) gibt es für mich nur die Möglichkeit von Mails.

    Generell bin ich der Meinung, dass jeder selber denken sollte. Ihre Tradingideen sah ich als Vorschläge und nicht als Anweisungen, die man blind nachtraden muss. Ich habe deshalb auch nur die Idee von HeidelbergCement umgesetzt und mir eine DAX-Knockout-Option gekauft, die ich leider mit Verlust verkauft habe (was ein Fehler war). Sixt hatte ich bereits im Depot.

    Ich bin der Meinung, dass sie das nächste Mal nichts besser machen könnten, ausser vielleicht etwas grosszügigere Stoppgrenzen zu setzen (ihre Verkaufsempfehlung zum DAX-Call hat mich leider etwas verunsichert).

    Mit freundlichen Grüssen

    Roger aus Zürich

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