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Dividendenbehandlung bei Optionsscheinen

Last updated on 9. Februar 2022

Zu unterscheiden sind die planmäßigen und die außerplanmäßigen Dividenden. Jedes Unternehmen hat einen Dividendenplan. Die Ausschüttung dieser Dividenden wird von Optionsscheinen antizipiert und daher nicht weiter berücksichtigt. Außerplanmäßige Dividenden werden in die Derivate wie Optionsscheine eingerechnet.

Planmäßige Dividenden: Der Aktienkurs vermindert sich am Tag der Dividendenausschüttung um etwas weniger als die Dividende, da die Dividende bereits antizipiert wurde. Ein Stopp Loss von einem Optionsschein, den Sie zuvor eingegeben haben, bleibt unverändert (genaues zu den jeweiligen Optionsscheinen müssen Sie direkt beim Emittent erfragen).

Wenn sich dennoch der Kurs über Nacht stark vermindert, wird sich auch der Optionsscheinpreis über den Hebel um ein Vielfaches davon vermindern. Ein Stopp Loss, den Sie eingegeben haben, würde dann aktiviert und zum nächsten Kurs würde Ihre Position verkauft werden.

Wenn Sie jedoch einen limitierten Stopp Loss Auftrag eingegeben haben, dann würde die limitierte Verkaufsorder eingestellt, sobald der Stopp Loss Wert unterschritten wurde. Wenn Ihr Stopp Kurs beispielsweise bei 4 Euro liegt und das dazugehörige Verkaufslimit bei 3,80 Euro, dann würden Sie Ihre Papiere nicht loswerden, wenn der Kurs über Nacht unter 3,80 Euro fällt.{weiter[40|9]}

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