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Börsenanalyse: Gold ETF steuerlich wie Fonds, keine MWSt auf Gold

Last updated on 17. Juni 2008

Hallo Herr Heibel,

vielen Dank für die interessanten Informationen. Noch eine Nachfrage zu Gold:

Ist es rein steuerlich betrachtet nicht besser Gold physisch zu lagern ? Wird nicht beim Kauf eines Gold-ETF’s dies steuerlich als Zertifikat gewertet und ist damit nur noch mit der neuen Zinsabschlagssteuer wieder zu verkaufen, also mit minus (ca.) 28 % vom Gewinn ??

Fällt beim Gold-Barkauf Mwst an ?

Sobald ich Zeit finde, werde ich den Heibel-Ticker als Probeabo buchen, dann schauen wir weiter.

Ich lese den Effectenspiegel und war bisher gut “bedient”. Bölko Hoffmann war ein streitbarer Zeitgenosse, aber ein Robin Hood, der große Verdienste hat.

Alle Achtung für Ihr kritisches Auge – Sie werden dann langfristig Erfolg haben, wenn Sie unbestechlich sind und bleiben, das wird durch Weiterempfehlungen immer honoriert werden und sicher genau verfolgt.

Viele Grüße

Franz aus Magdeburg

ANTWORT:
ETFs werden rechtlich als auch steuerlich wie Fonds behandelt. Anders
als bei Zertifikaten besteht also bei den ETFs ein Bestandsschutz für
die bisherige Besteuerungsregel: Alle ETFs, die Sie vor dem 31.12.2008
kaufen können Sie nach einer Mindesthaltzeit von einem Jahr steuerfrei
verkaufen.

Schauen Sie hier:
ETF-Besteuerung

Gold gilt in Deutschland als Zahlungsmittel und kann daher nicht
besteuert werden. Es fällt also keine MWSt. an. Alle anderen
Edelmetalle: Silber, Platin und Palladium, werden mit der 19%igen MWSt
belegt.

Ich freue mich auf Sie als Abonnent des Heibel-Ticker PLUS :-){weiter[40|9]}

Published inBörsenbrief - Leserfragen