Meine HT Einschätzung über Jay Powells letzte Zinserhöhung vom Herbst 2018 wurde jetzt bestätigt

Ich hatte Jay Powells letzte Zinserhöhung im Herbst 2018 zerrissen (Ausgabe 43 Kapitel 02 & 04 https://www.heibel-ticker.de/heibel_tickers/1543) und wurde dafür von vielen Lesern zerrissen, wie ich einem so intelligenten Mann wie Powell widersprechen könne. Nun hat er sich – natürlich indirekt – für seinen Fehler entschuldigt.

US-Notenbankchef Jay Powell hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass der US-Zins auf dem aktuellen Niveau zwischen 1,5% und 1,75% unverändert belassen wird. Er ließ sich sogar zu einer Aussagen hinreißen, mit der die Angst vor gegebenenfalls steigenden Zinsen ausgetrieben wurde: Bis zu den US-Präsidentschaftswahlen sehe er nach heutigem Stand und natürlich sofern sich nichts grundlegend ändert, keinen Bedarf, an der Zinsschraube zu drehen. Und trotz der rekordniedrigen Arbeitslosigkeit in den USA (Vollbeschäftigung!), was für die US-Notenbank neben der Preisstabilität das zweite offizielle Ziel ist, sehe er keinen Grund, den Zins anzuheben. Mehr noch, er gab zu, dass er von der niedrigen Inflationsrate „überrascht“ worden sei. Der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflationsrate sei wohl offensichtlich nicht mehr so gegeben, wie er es gelernt habe … wenngleich seiner Ansicht nach sicher noch immer ein Zusammenhang bestehe.


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