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Aktienanalyse: IBM hat die Krise bestens gemeistert

Last updated on 9. Februar 2022

ibmNach meiner Empfehlung im April diesen Jahres ist die IBM Aktie im Juli 2009 von 100 auf 120 USD gesprungen. Der Konzern hat somit mal eben 30 Mrd. USD an Marktwert zugelegt.

Die Finanzkrise hat IBM schon vor allen anderen Aktien ausgestanden gehabt, denn das Tief bei 70 USD wurde bereits im November erreicht. Im März, als die meisten anderen Aktien ihren Boden fanden, notierte IBM bereits um 20% höher.

IBM hat bereits eine Marktkapitalisierung von 150 Mrd. USD erreicht. Ein solches Schwergewicht bewegt man nicht so einfach wie eine kleine Softwarebude. Das gilt sowohl für die Umsatzentwicklung, als auch für die Aktienkursentwicklung. IBM ist ein Blue-Chip, in dem viele Fonds und institutionelle Investoren engagiert sind, die zu große Beträge anlegen müssen, um sich mit den kleinen Buden zu beschäftigen. Und unter den großen Unternehmen ist IBM super gelaufen.

Aktuell beträgt das KGV 13, das Unternehmen ist der Zukunft stets einen Schritt voraus. So konnte IBM trotz eines Umsatzrückgangs von 13% den Gewinn um 12% steigern. Der freie Cashflow beträgt 12 Mrd. USD p.a., damit ist IBM eine Cashcow und auch gegen einen eventuellen Konjunkturrückschlag bestens gewappnet. Ich denke, damit hat IBM die Krise schneller hinter sich gelassen, als die meisten anderen Unternehmen.

Und welches große Unternehmen notiert zu diesem Zeitpunkt bereits wieder lediglich 8% unter dem Höchstkurs vom vergangenen Jahr?

Nachdem IBM die Krise super gemeistert hat und die Barreserven hochfuhr ist das Unternehmen vorerst in meinen als defensiv einzuschätzen. Nach dem heftigen Kursanstieg der vergangenen Monate ist IBM in meinen Augen damit ein geeigneter Kandidat für ein solides Portfolio.{weiter[40|9]}

Published inBörsenbrief - Leserfragen

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