Die Auswirkungen des Coronavirus für die TUI Aktie

Letzte Woche hatte ich bereits ein Heibel-Ticker PLUS Update zum Thema Coronavirus und TUI Aktie verfasst und gestern habe ich direkt noch eins geschrieben. Hier gebe ich kurze Auszüge und die kompletten Updates gibt es im Heibel-Ticker PLUS Kundenbereich im Link siehe unten.

Update vom Montag 27. Januar

Die TUI-Aktie ist meine große Turnaround-Spekulation, die durch die Thomas Cook Pleite befeuert wird. Die Aktie ist im der zweiten Jahreshälfte 2019 von 8 auf 12 Euro gesprungen. Nun hat sich der Coronavirus als weitere Belastung für alle Airlines in dieser Welt hinzu gesellt. Gerade die Fluggesellschaften verzeichnen heute dick-rote Vorzeichen. So tragisch die Hintergründe dieser Ereignisse sein mögen, als Anleger schauen wir auch auf die Zahlen.

Die staatlich gesteuerten offiziellen Medien würden die Situation beschönigen, so die Befürchtung. Und wenn die Situation wirklich so schlimm ist, dann wird es auch eine Auswirkung auf die Wirtschaft in China geben. Da China jedoch der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft ist, zumindest steuert Chinas Wirtschaft ein gutes Stück des Wachstums bei, fürchtet man nun ein schwächeres globales Wirtschaftswachstum, wenn der Virus nicht bald unter Kontrolle gebracht werden kann.

Als Anleger interessiert mich also auch, wann die Wahrnehmung bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus seinen Höhepunkt erreicht. Ich würde mich derzeit eher bereit machen, die Position zu den günstigeren Kursen aufzustocken, als die Position mit Verlust aus dem Portfolio zu werfen. Noch ist es nicht soweit, ich bleibe am Ball.

Update vom Freitag 24. Januar

Letzte Woche sorgten immer neue Hiobsnachrichten zum Coronavirus in China für schwache Kurse bei Reiseaktien. China hatte bis Freitag elf Städte mit insgesamt 37 Mio. Einwohnern quasi unter Quarantäne gestellt: Niemand darf raus! Infizierte Menschen sind inzwischen in vielen umliegenden Staaten Chinas bestätigt worden und einer sogar in den USA. Erinnerungen an SARS kommen auf.

Auf der einen Seite hat sich 2003, als die Lungenkrankheit SARS erstmals wütete und mehrere hundert Menschen daran starben, einiges getan. In Deutschland sei man in der Lage, das Virus effektiv zu bekämpfen und infizierte Menschen zu schützen, so die Gesundheitsbehörde. Die Angst vor einer Epidemie sollte dieses Mal also nicht so groß sein wie vor siebzehn Jahren.

Auf der anderen Seite kommen die wichtigsten Informationen zum Coronavirus aus China und wir wissen, dass dort Informationen aus politischen Gründen schon mal ein wenig modifiziert werden. Erste Experten äußern bereits Zweifel daran, ob die aus China gemeldeten Zahlen (ca. 900 infizierte Menschen, bislang 26 Todesfälle) wirklich stimmen, oder ob es nicht in Wirklichkeit viel mehr seien.

Heibel-Ticker PLUS Kundenbereich mit letzten Updates zu TUI, Coronavirus, American Express, Nvidia, Twitter, Verbio und Skyworks: https://www.heibel-ticker.de/charts?category=aktien_aktuell