Die Rettung der Automobilindustrie – Maßnahmen und Profiteure

Was meinen Sie zur Entwicklung? Motor und Getriebe für in den USA produzierte Autos sollen künftig ebenfalls in den USA gebaut werden. Den Anteil von 62-70% wollen die Autobauer nun auf 75% erhöhen, will das Handelsblatt erfahren haben.

Die Automobilaktien haben seit letztem Mittwoch zugelegt! Automobilbauer wie BMW, VW und Daimler; Zulieferer wie Continental und Schaeffler; Kabelverleger Leoni, Anlagenbauer Dürr, Anhänger-Anbieter SAF Holland, Ingenieursschmiede Bertrands, Kofferraum-Bauer Stabiles und Scheinwerfer-Anbieter Hella sind angestiegen. So sieht Euphorie aus!

Bei einigen der Unternehmen, deren Aktien besonders stark angesprungen sind, wurden parallel noch Q-Zahlen veröffentlicht, die meist „nicht so schlimm wie befürchtet“ ausfielen: Weniger Umsatz, dennoch ordentlicher Gewinn dank gutem Kostenmanagement und ein Ausblick, der vom Licht am Ende des Tunnels spricht.

Auch die über Umwege und nur teilweise mit der Autoindustrie vernetzten Industrieunternehmen konnten von dieser Entwicklung profitieren: Siemens, Deutz, Norma Group und Chemieunternehmen Evonik. Sogar Stahlhändler Klöckner und Leichtbauexperte SGL Carbon sprangen an.

Parallel dazu gab die Bundesregierung Pläne bekannt, sowohl die Elektromobilität als auch die Brennstoffzelle stärker zu fördern. Ist das der Ruck, der durch Deutschland geht und dem Rückgrat unserer Volkswirtschaft, der Automobilbranche, neues Leben einhaucht? Wünschenswert wäre es.

Updates zu dem Thema gibt es in meinem wöchentlichen Heibel-Ticker unter www.heibel-ticker.de

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