April 2010



Nur damit wir wissen, wie die Interessen der einzelnen Länder im Fall der Griechenlandproblematik gelagert sind: Hier eine Übersicht über die Verteilung der Schulden. Frankreich und die Schweiz dürften an einer Rettung Griechenlands besonders großes Interesse haben. Dennoch soll Deutschland den größten Teil zahlen. Gerecht ist das nicht.

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Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
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Aus aktuellem Anlass möchte ich Ihnen nochmals meine Vorgehensweise mit Stop Loss-Orders nahe legen und werde hierzu auch meine Grundlagen (HT-Glossar, HT-Rüstzeug) erneut überarbeiten.

Ich betrachte Stop-Marken nur auf Tages-Schlusskursbasis. Ich habe in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass automatisch eingegebene Stop Loss-Marken häufig zu schnell “ziehen” und damit zu einem ungewünschten Ergebnis führen. Daher sollte man die Stop-Marken stets auf Basis der Schlusskurse händisch kontrollieren und anschließend entscheiden, wie man am nächsten Tag verfahren möchte.

Ich weiß, das widerstrebt vielen Privatanlegern, die sich nicht täglich um ihr Depot kümmern können. Und ich gebe zu, dass eine automatisch ausgeführte Stop Order schon durchaus ihren Sinn hat. Doch hat es sich gezeigt, dass eben diese automatisch im System hinterlegten Stop-Orders “abgefischt” werden: Ein kurzer Kurssprung in die eine oder andere Richtung und schwups ist Ihre Position aufgelöst – manchmal sogar ohne irgendeinen Grund. Daher lohnt sich in meinen Augen der Aufwand, die Stop Loss-Order selbst zu überwachen.

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Kategorie(n) Glossar
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Häufig werde ich von meinen Lesern gefragt, ob sie den Analysen, die sich zahlreich im Netz tummeln, vertrauen können. Oft geben Unternehmen eigene Veröffentlichungen heraus, leider hin und wieder entsprechend geschönt und  auch bei der Suche über Google news weiß der Privatanleger nicht, ob es sich um unabhängige Aktienanalysen handelt. Solche Fragen bilden die Steilvorlage, um an dieser Stelle für meinen Heibel-Ticker zu werben ;-)

Für den Laien ist es sehr schwer, im Internet “werthaltige” von “gekauften” Informationen zu unterscheiden. Ich bin rund um die Uhr im Internet unterwegs und habe mir ein Netzwerk aufgebaut, ein Know-how angeeignet, Quellen einzuschätzen gelernt, so dass ich inzwischen recht schnell gute von schlechten Infos unterscheiden kann – aber auch ich irre mich noch manchmal. Es gibt leider keine Faustregel. Es gibt nur das “Kennenlernen” verschiedener Quellen über einen längeren Zeitraum, um die jeweiligen Infos in die richtige Schublade zu packen.

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