wie Sie wissen interessiert mich das Thema Solarenergie schon immer besonders. Doch bei allem Idealismus wirken doch auch in der Solarbranche die Kräfte der Wirtschaft und es lohnt sich, einen tiefen Blick in die Solarbranche zu werfen, ohne der Nostalgie der CO2-freien Stromerzeugung zu verfallen. Das Ergebnis kann sich, glaube ich, sehen lassen: Weite Bereiche der Solarbranche werden in den nächsten Jahren zu einem Massenmarkt und es wird nur eine handvoll Unternehmen geben, die dann als Global Player die Solarbranche dominieren.
Ich habe mich nicht damit begnügt, die verfügbaren Informationen zusammen zu tragen, sondern habe mir fehlende Informationen gezielt durch Rechercheaufträge beschafft und bin somit der Ansicht, Ihnen hiermit eine Solarstudie vorzulegen, die fundierter ist als das meiste, was derzeit im Internet kursiert. So konnte ich das chinesische Unternehmen bestimmen, das meiner Ansicht nach in den kommenden Jahren die Massenfertigung von Silizium-Solarmodulen dominieren wird. Parallel zu dem amerikanischen Unternehmen, dass die Dünnschichttechnologie anführt sowie einem deutschen Unternehmen, das die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, hat auch das chinesische Unternehmen gute Chancen auf die Weltmarktführerschaft.
Doch der Markt der Solarmodule ist ein Massenmarkt geworden und große Gewinnmargen gibt es höchstens in der nachgelagerten Projektentwicklung. Auch auf diese Branche habe ich einen Blick geworfen und mögliche Entwicklungen ausgearbeitet. Ein Unternehmen hat sich in der Projektentwicklung einen Namen gemacht und profitiert derzeit von großen Gewinnmargen aufgrund der günstig eingekauften Modulpreise.
Die Solarstudie kostet 20 Euro und kann durch Klicken auf disen Link bezogen werden. Die Kunden des Heibel-Ticker PLUS erhalten die Studie kostenfrei. Vielleicht ist es ein Grund für Sie, sich einmal meinen kostenpflichtigen Börsenbrief anzuschauen: Ein Jahresabo kostet nur 120 Euro, ein Schnupperabo gibt’s schon für 16 Euro (ja, das ist günstiger als die Studie selbst!). Bestellen können Sie unter http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php. Wenn Sie sich für den Heibel-Ticker PLUS anmelden werden Sie im Kundenbereich NACH dem Zahlungseingang die Studie zum kostenfreien herunterladen vorfinden.
Ich hoffe, die Heibel-Ticker Solarstudie trifft Ihr Interesse und wünsche eine anregende Lektüre,
take Share,
Stephan Heibel
Herausgeber des
Heibel-Ticker Börsenbriefes
der Heibel-Ticker Tradingmonat Oktober rückt näher und ich habe bereits einige Vorarbeit geleistet. Im Oktober wird es eine Flut von Quartalsberichten geben und damit wir davon nicht überschwemmt werden, ist es sinnvoll, schon vorher einige zentrale Ereignisse auszuschauen, um dann vorbereitet zu sein, wenn Zahlen oder Ereignisses veröffentlicht werden.
Beim Tradingmonat Juni haben wir mit Optionsscheinen und Dividendenspekulationen nicht so gut gelegen. Unsere Spekulationen mit Unternehmen, die meiner Einschätzung nach stark unterbewertet waren und bei denen ein bestimmtes Ereignis anstand, waren überaus erfolgreich. Asian Bamboo beispielsweise notiert heute 87% über dem Kurs von damals. HeidelbergCement ist um 67% angestiegen.
Ich werde daher diesmal vorzugsweise Spekulationen auswählen, bei denen wir nicht unter Zeitdruck stehen. Für den Tradingmonat bleiben wir natürlich bei der extrem kurzfristigen Natur der Empfehlungen: Ich suche Ereignisse heraus, die kurz bevor stehen und anhand derer eine Kursbewegung (nach oben oder unten) ausgelöst werden könnte. Doch ob die Kursbewegung dann binnen weniger Stunden oder aber erst nach einigen Wochen stattfindet, das wird diesmal weniger kritisch sein.
Damit Sie in etwa abschätzen können, was auf Sie zukommen könnte, habe ich eine Liste der Ereignisse und Unternehmen erstellt, auf die ich ein Auge werfen werde. Es kann sein, dass sich aus einzelnen Beobachtungen eine Kaufempfehlung ergibt, es kann aber auch zu einer Verkaufsempfehlung kommen. Natürlich kann es auch passieren, dass wichtige Informationen bereits vor dem Ereignis in den Markt eingepreist werden, so dass sich überhaupt keine Tradingmöglichkeit ergibt. Darüber hinaus sind einige Ereignisse enthalten, die ich lediglich beobachten möchte, um Rückschlüsse auf branchenverwandte Aktien ziehen zu können. Betrachten Sie die Liste also lediglich als Hintergrundinformation dazu, was ich beobachten werde. Eine konkrete Einschätzung werde ich nur dann rechtzeitig an die HT-Tradingmonat Oktober Mitglieder vor dem Termin ausgeben, falls sich eine Tradingidee aufdrängt.
Diese Liste ist der heutige Stand. Es wird weitere Entwicklungen geben, die zu weiteren Tradingideen führen, so dass diese Liste natürlich nicht vollständig sein kann. Wie gesagt: Es soll Ihnen nur einen Vorgeschmack geben auf das, was ich für besonders interessant halte. Im Juni hatte ich zugesagt, wenigstens 10 Tradingideen auszuarbeiten. Es wurden schließlich 13. Auch diesmal sichere ich Ihnen zu, dass Sie mindestens 10 Ausarbeitungen erhalten werden. Doch anders als im Juni stehen im Oktober wesentlich mehr Ereignisse an, sodass vielleicht die eine oder andere Tradingidee mehr entstehen kann.
Wie Sie den unten stehenden Daten entnehmen können, nimmt die Anzahl der Ereignisse zum Monatsende hin stark zu. Ich nehme daher an, dass der Tradingmonat Oktober langsam anlaufen wird, dass wir aber zum Monatsende hin noch eine ganze Reihe von Ideen entwickeln können.
Soweit also mein Ausblick auf den Oktober. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch unter folgendem Link tun:
Heibel-Ticker Standard Kunden (60 Euro, Kunden des Heibel-Ticker Plus erhalten 20 Euro Rabatt):
http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php
Anfang Oktober werde ich noch ein Grundlagendokument für Sie verschicken, damit Sie wissen, wie Sie sich hinsichtlich von Limits, Stopp Loss, Börsenplatz und anderen Dingen verhalten sollten. Denn der wichtigste Punkt für mich ist: Die Tradingideen müssen für jeden umsetzbar sein und wir dürfen mit unseren Orders die Kurse nicht bewegen.
Take Share,
Stephan Heibel
BEOBACHTUNGSLISTE
Fokus auf folgende Unternehmen/Ereignisse:
05.10.
Klöckner & Co. (Analystenveranstaltung),
Colonia Real Estate (Analystenveranstaltung)
Mosaic MOS 0.38 (Quartalsergebnis), Rückschluss K+S
15.10.
11:00 EU Inflation September
Südzucker (Quartalszahlen),
Gerresheimer (Quartalszahlen)
Nokia NOK 0.18 (Quartalszahlen)
Citigroup Inc. C -0.17 (Quartalszahlen)
Evergreen Solar ESLR -0.08 (Quartalszahlen)
IBM 2.37 (Quartalszahlen)
16.10.
Verfall Aktien-Optionen
Bank of America Corporation BAC -0.04 (Quartalsergebnis)
General Electric GE 0.2 (Quartalsergebnis)
20.10.
Colonia Real Estate (Analystenveranstaltung)
Yahoo, Inc. YHOO 0.07 (Quartalsergebnis)
21.10.
eBay EBAY 0.36 (Quartalsergebnis)
22.10.
Amadeus Fire (Quartalszahlen kleine Marktkap.),
Teleplan Intern. (Quartalszahlen kleine Marktkap.)
comdirect (Quartalszahlen), Rückschluss auf DAB
Ericsson ERIC 0.12 (Quartalszahlen)
Bunge Limited BG 1.56 (Quartalszahlen)
McDonald’s Corporation MCD 1.1 (Quartalszahlen)
Microsoft MSFT 0.32 (Quartalszahlen)
Potash of Saskatchewan POT 0.93 (Quartalszahlen)
23.10.
16:00 US Verkäufe bestehender Häuser September
25.10.
03:00 EU Ende der Sommerzeit, USA eine Woche später!
26.10.
Kontron (Quartalszahlen),
Mensch und Maschine (Quartalszahlen kleine Marktkap.)
Verizon VZ 0.62 (Quartalszahlen)
27.10. Bayer (Quartalszahlen) vs. BASF,
Daimler (Quartalszahlen)
DAB Bank (Quartalszahlen)
United States Steel X -3.03 (Quartalszahlen)
28.10.
PSI (Quartalszahlen),
Balda (Quartalszahlen kleine Marktkap.),
Vossloh (Quartalszahlen)
29.10.
AIXTRON (Quartalszahlen),
Kizoo (Quartalszahlen),
BASF (Quartalszahlen),
Dt. Bank (Quartalszahlen),
Villeroy&Boch (Quartalszahlen kleine Marktkap.),
GEA Group (Quartalszahlen),
K+S (Quartalszahlen)
Colgate-Palmolive CL 1.1 (Quartalszahlen)
Procter & Gamble PG 0.96 (Quartalszahlen)
Seit Oktober 2008 stieg das Volumen im DAX schlagartig an und fiel dann ab Februar wieder ab. Was führte zu dem großen Volumen?
Nun, im Herbst letzten Jahres drohte unser Finanzsystem in die Knie zu gehen. Panisch verkauften Anleger ihre Aktien, die Kurse fielen ins Bodenlose. Diese Angst hielt an, als im November Präsident Obama kein Patenrezept aus der Tasche zauberte und auch im Neuen Jahr herrschte unter Anlegern Hoffnungslosigkeit, immer weniger glaubten an eine Rettung des Finanzsystems in seiner heutigen Form. Immer neue Hiobsbotschaften, Pleiten, Skandale etc. sorgten für immer neue Verkaufswellen.
Im Februar schließlich konnte es nicht mehr schlimmer werden, viel mehr zog Bernanke schließlich die Helikopter-Karte: Er flutete die Finanzmärkte mit Kapital und ein Fünkchen Hoffnung kam zurück. Die Menschen hörten auf, zu verkaufen und warteten ab. Daher der Rückgang des Handelsvolumens, die Kurse stabilisierten sich.
Es ist typisch, dass nach langen Auf- oder Abwärtstrends das Handelsvolumen abnimmt bevor eine Trendwende erfolgt.
Nach meiner Empfehlung im April diesen Jahresist die IBM Aktie im Juli 2009 von 100 auf 120 USD gesprungen. Der Konzern hat somit mal eben 30 Mrd. USD an Marktwert zugelegt.
Die Finanzkrise hat IBM schon vor allen anderen Aktien ausgestanden gehabt, denn das Tief bei 70 USD wurde bereits im November erreicht. Im März, als die meisten anderen Aktien ihren Boden fanden, notierte IBM bereits um 20% höher.
IBM hat bereits eine Marktkapitalisierung von 150 Mrd. USD erreicht. Ein solches Schwergewicht bewegt man nicht so einfach wie eine kleine Softwarebude. Das gilt sowohl für die Umsatzentwicklung, als auch für die Aktienkursentwicklung. IBM ist ein Blue-Chip, in dem viele Fonds und institutionelle Investoren engagiert sind, die zu große Beträge anlegen müssen, um sich mit den kleinen Buden zu beschäftigen. Und unter den großen Unternehmen ist IBM super gelaufen.
Aktuell beträgt das KGV 13, das Unternehmen ist der Zukunft stets einen Schritt voraus. So konnte IBM trotz eines Umsatzrückgangs von 13% den Gewinn um 12% steigern. Der freie Cashflow beträgt 12 Mrd. USD p.a., damit ist IBM eine Cashcow und auch gegen einen eventuellen Konjunkturrückschlag bestens gewappnet. Ich denke, damit hat IBM die Krise schneller hinter sich gelassen, als die meisten anderen Unternehmen.
Und welches große Unternehmen notiert zu diesem Zeitpunkt bereits wieder lediglich 8% unter dem Höchstkurs vom vergangenen Jahr?
Nachdem IBM die Krise super gemeistert hat und die Barreserven hochfuhr ist das Unternehmen vorerst in meinen als defensiv einzuschätzen. Nach dem heftigen Kursanstieg der vergangenen Monate ist IBM in meinen Augen damit ein geeigneter Kandidat für ein solides Portfolio.
Der Versorgungstitel E.On ist in meinen Augen sehr defensiv, die Dividendenrendite von 5% macht die Aktie langfristig attraktiv und die kontinuierlichen Einnahmen aus der Stromversorgung machen E.On konjunkturunabhängig. Wer also mit einer Verschlimmerung der Wirtschaftskrise rechnet, könnte darauf mit E.On setzen.
Ich rechne vorerst nicht mit einer Verschlimmerung sondern vielmehr mit einem Aufschwung. Dennoch kann E.On auch in einem auf Wachstum und Aufschwung ausgerichteten Portfolio eine sinnvolle Rolle übernehmen: Die der Absicherung dagegen, dass ich mich irre. Ungeachtet dessen ist E.On mit einem KGV von 10 und der obigen hohen Dividendenrendite so günstig bewertet, dass ich das Rückschlagsrisiko als gering betrachte.
Wer eine konservative, defensive Strategie verfolgt, ist mit E.On gut beraten. Wer jedoch einen Wirtschaftsaufschwung erwartet, für den gibt es andere Aktien, die stärker ansteigen werden.
ALLIANZ
Auch die Allianz bietet mit 4,5% eine attraktive Dividendenrendite. Allerdings ist die Allianz als Finanztitel im Rahmen der Finanzkrise so stark in den Keller geprügelt worden, dass nunmehr auch das Aufholpotential entsprechend groß ist. Der Kurs fiel von 180 auf 46 Euro, inzwischen hat sich die Aktie wieder auf 82 Euro erholt. Das KGV von 9 ist günstig und die Gewinne werden bereits im kommenden Jahr wieder kräftig ansteigen, so dass ein deutlich höheres Kursniveau erreicht werden kann.
Der Stahlhersteller und -verarbeiter hat eine ganz ähnliche Geschichte: Auch hier ist der Schuldenstand recht hoch, allerdings rechnet man mit einer anziehenden Nachfrage noch im laufenden Jahr. Das deckt sich auch mit meiner Einschätzung, denn die Lagerbestände der Stahlhändler sowie der Industrie sind inzwischen deutlich reduziert worden und Stahl wird wieder nachgefragt und sei es nur zur Auffüllung der Lager. Ob sich daraus dann ein nachhaltiger Aufschwung entwickelt, wird sich erst im nächsten Frühjahr zeigen.
Auch Voestalpine hat auf die Krise reagiert und Kosten eingespart. Damit kann es an einem Aufschwung nun überproportional verdienen. Mit einem KGV 10e von 12 ist das Unternehmen auch schon wieder verträglich bewertet – natürlich auf der Basis der heute depressiven Erwartungen. Für einen Anleger mit langem Atem sehe ich also auch bei Voestalpine gute Kurschchancen.
Wienerberger hat im laufenden Jahr einen Umsatzeinbruch von 2,43 auf 1,92 Mrd. EUR zu beklagen. Entsprechend wurden Werte abgeschrieben und das Personal verringert. Inzwischen laufen die Ziegelproduktionskapazitäten nur noch auf 60%. Ich finde die knapp 900 Mio. EUR langfristige Schulden sehr hoch, doch das Unternehmen hat die Finanzierung dieser Schulden unlängst gesichert und wird im kommenden Jahr etwa 100 Mio. EUR zurückführen.
Das sind Zahlen die aufgrund der nunmehr eingetroffenen Wirtschaftskrise erstellt wurden. In meinen Augen hat sich das Unternehmen somit auf die schweren Zeiten eingestellt und hat sein Überleben gesichert. Wenn nun der Bau etwas anziehen sollte, dann wirtschaftet Wienerberger mit geringeren Fixkosten und kann die verfügbaren Produktionskapazitäten schnell hoch fahren. Es würden “überraschende” Gewinne anfallen.
Wenngleich konjunkturell das Schlimmste überstanden sein sollte, so kann ich die Situation für die Baubranche nur schwer einschätzen. An eine Verschlimmerung glaube ich nicht mehr. Wann jedoch signifikante Verbesserungen zu sehen sein werden, kann ich nicht abschätzen. Daher ist das Unternehmen inzwischen zwar nicht mehr insolvenzgefährdet und entsprechend hat sich in den vergangenen Tagen ein höheres Bewertungsniveau eingestellt. Doch bis zu einem Aufschwung dürfte in meinen Augen nicht mehr viel Kursspiel vorhanden sein. Wenn Sie einsteigen, dann nur sehr langfristig. Denn auch auf Basis der Gewinnschätzung für das nächste Jahr erscheint mir das KGV 10e von 40 sehr hoch.