November 2008



Sehr geehrter Herr Heibel,

ich habe von einer Bekannten folgenden Vergleich mit der aktuellen Situation bekommen:

Betreff: Die indische Affenkrise…

so oder so ähnlich wird’s wohl wirklich gelaufen sein:

Wenn ihr die zurzeit stattfindende Finanzkrise noch nicht verstanden habt, dann lest weiter – und ihr werdet verstehen: die Ähnlichkeit ist zufällig!)

1). Vor langer Zeit verkündete ein Mann in einem indischen Dorf, dass er jeden Affen um 10 $ kaufen würde.

2). Die Dorfbewohner wussten, dass es im Wald sehr viele Affen gibt. Und so sind sie in den Wald und fingen Affen.

3). Der Mann kaufte dann die ganzen Affen um den versprochenen Preis.

4). Als sich somit der Affenstand verringerte, suchten die Dorfbewohner nicht mehr sehr fleißig und gingen lieber ihrer alten Arbeit nach. Daraufhin versprach der Mann jeden Affen um 20 $ zu kaufen. Das hat die Menschen angemacht, und sie gingen in den Wald und suchten und suchten.

5). Bald darauf sind die Affen im Wald sehr rar geworden und keiner suchte mehr richtig. Und so verkündete der Mann, er würde jeden Affen um 25 $ kaufen! Es war schon sehr schwierig einen Affen zu erwischen!

6). Darum sagte der Mann, er kauft jetzt jeden Affen um 50 $!! Aber da er geschäftlich in die Stadt muss, wird ihn sein Assistent vertreten.

7). Als der Mann dann weg war, sagte der Assistent zu den Dorfbewohnern: “Seht ihr die ganzen Affen hier im Käfig, die der Mann kaufte? Ich verkaufe sie euch um 35 $ und wenn der Mann morgen aus der Stadt kommt, könnt ihr ihm die Affen um die 50 $ verkaufen. Super, oder ?”

8). Cool. Die Dorfbewohner brachten daraufhin alles Geld, alles Ersparte, und kauften alle Affen um 35 $.

9). Nach diesem Geschäft haben die Dorfbewohner nie mehr wieder einen von den zwei Männern gesehen. Nur die ganzen Affen waren wieder dort, wo sie am Anfang waren!

Willkommen an der Wall Street – das amerikanische, ökonomische Wunder!!!

Liebe Grüße, Frank aus Wien

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Hallo Heibel,

können Sie mir kurz sagen, was mir das Abo Ihres Plus-Tickers bringt? Sprich, was steht da mehr drin, als in Ihrem Standard-Ticker? Dazu finde ich keine Infos auf Ihrer Website.

Die von Ihnen erstellten Wunschanalysen auf sharewise finde ich sehr gut. Können Sie mir einen Tipp geben, wo ich mir, auch gegen Bezahlung, gute Fundamentanalysen besorgen kann? Da ich als Dipl. Kfm. über das nötige Fachwissen verfüge, würde ich von solchen Analysen sicherlich profitieren, mir fehlt allerdings die Zeit und die Konnektions um mir eine eigene Fundamentalanalyse zu basteln.

In Punkto Portfolioselection bin ich auch recht unbedarft. Außerdem will ich es auch nicht übertreiben mit dem Diversifizieren. Auf der anderen Seite will ich mich auch nicht zu einseitig aufstellen. Können Sie mir einen Literaturtipp geben. Die Korrelationsmatrix für das Kundendepot in Ihrem letzten Ticker fand ich sehr interessant. Ganz rudimentär gesprochen, sollte man doch schauen, dass man auf Werte setzt, die möglichst unabhängig voneinander sind, sprich nahe 0 korrelieren, oder?

LG, Gregor aus Saarbrücken

ANTWORT:

Herzlichen Dank für Ihr Schreiben. Zusätzlich zum Angebot im
Heibel-Ticker Standard, in dem die Geschehnisse der abgelaufenen Woche
beschrieben werden, enthält der Heibel-Ticker PLUS meine Prognosen,
detaillierte Aktienanalysen und Empfehlungen sowie eine Übersichtsliste
über alle offenen Empfehlungen.

Weiterhin gibt es für die Heibel-Ticker PLUS Kunden im Internet einen
Kundenbereich, in dem alle meine Kommentare & Analysen zu den offenen
Empfehlungen übersichtlich dargestellt sind. Die 10 aktuellsten
Empfehlungen kann man sich dort ebenfalls stets anzeigen lassen, um
keine wichtigen Neueinschätzungen zu verpassen.

Monatlich erstelle ich für die PLUS-Abonnenten eine Langfristanalyse zu
Dow Jones, DAX und Nikkei, US-Dollar, Euro und Yen sowie über Gold und Öl.

Wenn es turbulent wird, wie in der letzten Zeit, gibt es je nach
Ereignissen Updates, die ich außerhalb des wöchentlichen
Erscheinungsrhythmus des Heibel-Tickers verschicke. Ich würde mich
freuen, wenn Sie sich mit einem Schnupperabo zu 16 Euro ein Bild von
meinem Angebot machen.

Fundamentalanalysen bietet ein Freund von mir unter
http://www.equityanalyst.de/ an. Schauen Sie sich dort mal um,
vielleicht sind ja Analysen zu Aktien, die Sie interessieren, dabei. Ich
selbst werde in den nächsten Tagen alle 30 DAX-Titel unter die Lupe
nehmen, allerdings nicht in der Tiefe, wie ein Fundamentalanalyst,
sondern im Kontext der aktuellen Geschehnisse.

Mein Wissen zur Korrelationsmatrix stammt noch aus meinem Studium von
vor 15 Jahren sowie aus einigen Artikeln, die ich bei Gelegenheit
gelesen habe. Inzwischen habe ich eine Excel-Lösung für die Berechnung
gekauft, doch auch da ist noch einiges an Handarbeit erforderlich. Ja,
die Korrelation sollte möglichst niedrig sein, eine Null wird man aber
nicht erreichen können. Auch ich versuche, ein möglichst kleines,
überschaubares Depot aufzubauen. 5 DAX-Titel werden aus oben genannter
Analyse hervorgehen.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

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Hallo Stephan,

kurz zum aktuellen “Heibel Ticker”. Ich gehe aktuell wie Du davon aus, dass wir bereits in einer Übertreibung nach unten sind. Ich hatte schon Anfang des Jahres den fairen Ölpreis auf 40-60$ je Barrel taxiert und sah, im Zuge einer Übertreibung nach unten, kurzfristig 20$ je Barrel als möglich an. Dafür wurde ich, kannst Du auch bei Sharewise nachlesen, verlacht! Okay, heute könnte ich lachen, aber habe da kein Bedürfnis zu, denn die Lage ist zu ernst. <grins>

Der Ölpreis ist also m.E. mit ca. 50$ je Barrel jetzt schon in seiner langfristig fairen Range angekommen und alles was nun kommt ist eben Übertreibung nach unten. Und was für den Ölpreis gilt, gilt natürlich auch für die Aktienmärkte. Daher kann man nun m.E. damit beginnen, langfristig erfolgversprechende Aktien an sehr schwachen Tagen einzusammeln (habe ich z.B. am Donnerstag getan und wurde dann gestern auch schon mal “belohnt”). Ich setze dabei – und zwar auf Sicht von 5 Jahren – auf Biotechs, Solarwerte sowie die eine oder andere angeschlagene US Bank.

Du hast im “Heibel Ticker” nun die Aufstockung der Beteiligung der BofA an der CCDB kritisiert, was m.E. aus kurzfristiger Sicht auch nachvollziehbar ist. Aber die BofA hat zuvor schon Countrywide und Merrill Lynch übernommen und hier sehe ich eine klare, wenn auch gefährliche, Strategie des Managements, nämlich die Krise zu nutzen, um hinterher zu DEM Bankgiganten auf der Welt zu werden, so wie es die Citigroup bis vor kurzem noch war. Und ich denke, dass dies zwar eine gefährliche Strategie ist, aber dass diese durchaus aufgehen könnte. In der nächsten “Hausse” dürfte daher die BofA die “neue” Citigroup werden und könnte durchaus zur größten Bank der Welt aufsteigen. Bis dann die nächste Krise auf uns zurollt… sprich: Man muss rechtzeitig verkaufen, so wie man ja auch bei der Citigroup (siehe das Beispiel Al-Waleed) reich werden konnte, wenn man den Aufstieg der Bank mitgemacht und rechtzeitig verkauft hat. Was meinst Du dazu?

Gruß, Sascha aus Trier
PS: Meine Favoriten, die ich zum Teil auch selbst im Depot habe:

Biotechs: Celgene, Gilead, MorphoSys, Medigene

Solar: Solarworld, Q-Cells, Phoenix Solar, Payom Solar (und Centrotherm schaue ich mir jetzt auch mal genauer an!)

“Zocks” aus dem Bankensektor: Bank of America, JP Morgan, Goldman Sachs

“Zocks” allgemein: Broadvision (nach Comeback an der NASDAQ), Geneart (quasi die Gen-MorphoSys), Intershop Communications (findet erstaunlicherweise auch Herr Lohrke sehr interessant als Turn-Around Spekulation), Intertainment (als Wette auf Prozess in den USA), Nanofocus (Nanotechwette)

Derzeitige Watchlist: Cisco, Google, Microsoft, Nokia, Oracle, Yahoo, First Solar, Vertex Pharma (sollte man sich mal ansehen), Viropharma (beobachte ich ständig, denn habe damit mal sehr viel Geld verdient, als ich sie mutig nach dem totalen Ausverkauf zu Kursen um 1$ einsammelte und sie dann auf über 20$ stieg (ich bin zu knapp 18$ raus), daher wenn man so will eine “alte Liebe”, LOL!

Aktien, die ich (derzeit) nicht mag: Apple (bin da 1998 rein, aber blöderweise nach einer Verdopplung in der folgenden Euphorie bis zum Jahr 2000 schon wieder raus), denn hier sehe ich den Hype um iTunes, iPod, iPhone etc. am Ende. Zudem hängt mir Apple zu stark an Steve Jobs. Nicht falsch verstehen: Ich mag das Unternehmen eigentlich und seine Produkte sind auch toll, aber ich denke einfach hier ist der Zenit erreicht und die Aktie wird noch deutlich Federn lassen…

PPS: Solarwerte sehe ich dank Obama sehr, sehr positiv! Ich sagte ja schon immer, dass Solar die für mich einzig wirklich umweltfreundliche Energieform ist. Denn Wasser- und/oder Windenergie sind stets auch mit sehr starken Eingriffen in die Natur verbunden (Du kannst ja mal 2 Tage im Schattenwurf eines Windrades zelten und Du weißt, dass da kein Tier auf Dauer leben bleiben wird, Stichwort: Schattenwurf).

Bei Bushs Antritt damals hieß es auch, man müsse auf Öl setzen, aber das funktionierte zunächst nicht so toll. Nach einiger Zeit aber machte sich dann “Bushs Arbeit” bezahlt, LOL! Kurzfristig könnte es auch die Solarwerte daher, auch wegen der sinkenden Ölpreise, noch treffen, aber wenn alle kapituliert haben beginnt hier vielleicht dann die langfristige Obama Rallye. Ähnlich sieht es bei den Biotechs aus, denen Obama ja auch eher freundlicher gesinnt ist als Bush. Absoluter Top Pick im Biosektor ist für mich, was sonst eher nicht meine Art ist, aber die MorphoSys Aktie. Das Unternehmen ist mehr als solide durchfinanziert, macht Gewinn, hat eine sehr langfristige Partnerschaft mit Novartis und eine überzeugende Technologie. Kurzum, m.E. ist MorphoSys schlichtweg das beste deutsche, wenn nicht europäische, Biotechunternehmen!

ANTWORT:

Ich habe mich schon vor Jahren auf eine Tradingrange von 40-70 USD/Fass im Öl eingestellt und stellte nur kurzfristige Spikes Richtung 100 USD/Fass in Aussicht … bin aber leider unglaublich inkonsequent und habe nach dem Überschreiten der 100 USD/Fass dann angefangen zu glauben, dass nun das Öl wirklich nicht mehr billig würde. Nun bin ich aber wieder dabei: Ich denke, dass die OPEC-Länder, unzuverlässig wie sie nun mal sind, fördern was das Zeug hält, um ihre alten Einnahmen (zu Zeiten von 150 USD/Fass) wieder zu erreichen. Das wird den Ölpreis in den nächsten Monaten niedrig halten.

BofA, JPMorgan und Goldman Sachs sind in meinen Augen die drei Banken, die am besten aus der Krise hervorgehen. Aber werden Banken künftig noch Geld verdienen? Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Als Langfrist-, und auch Mittelfristanlage sehe ich das also nicht. Höchstens als kurzfristige Spekulation.

Biotech & Solar sehe ich wie Du, wobei ich Payom Solar nicht kenne. Ich habe schon im Heibel-Ticker über die Biotech- und Solarstrategie Obamas geschrieben, stimme Dir also auch zu.

Intershop / Intertainment: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Nichts für mich.

Ich glaube Apple und RIMM werden dieses Weihnachten die einzigen Unternehmen mit super Verkaufszahlen sein. Deren Handys sind endlich auf einem Niveau, dass man damit surfen und mailen kann, darauf haben viele (ich!) schon seit über 10 Jahren gewartet. Ich sehe den Hype noch nicht am Ende.

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Sehr geehrter Herr Heibel,

was halten Sie von Teck Cominco WKN 858265 ?

6-Monatschart von Teck Cominco, größter kanadischer Betreiber von Minen für Basismetalle

Sind die Schulden der Fa. so enorm, dass ein solcher Absturz gerechtfertigt ist, oder sind die gefallenen Rohstoffpreise der Grund ?

Viele Grüße aus Wesel, Friedhelm

ANTWORT:

Ich kann mir den Kurssturz bei Teck Cominco nur im Zusammenhang mit der drohenden Rezession und den eingebrochenen Preisen der Basismetalle erklären: Vielleicht hat das Unternehmen dadurch nun Probleme, weitere Finanzierungen zu bekommen, der Kurseinbruch geschieht in einer solchen Heftigkeit eigentlich nur, wenn Liquiditätsprobleme zu fürchten sind.

In diesen Tagen bessert sich die Lage maßgeblich, für mich wäre das eine Spekulation wert.

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Hallo Herr  Heibel,

langsam nähern wir uns meinen Vorhersagen.

Man merkt, dass Sie ein wohlerzogener, anständiger und ehrenhafter Mensch sind.

Nur deshalb können Sie nicht merken oder sich nicht vorstellen, dass dieses ganze Spiel eine Systematik der Hochfinanz und der Hochelite hat. Es findet wieder die große Vermögensumverteilung statt. Von unten nach oben.

Erst werden die Börsen vernichtet, mit  Geplapper von Deflation den Menschen richtig Angst gemacht-und dann  in die Staatsanleihen getrieben. Hinter den Kulissen wird in Ruhe eingesammelt(Gold, Firmenwerte) und die Zentralbanken teeren den Weg durch Ihre enormen Liquiditätsgaben. Dann wird entschuldet= Hyperinflation. Gewinner= Gold, Aktionäre, Immobilien  also Sachwerte. Verlierer= Staatsanleihen, Lebensversicherungen, Riester-Rente, Sparverträge, Festgeld = Papier

Können Sie mir erklären wie z.B. eine Allianz die Verzinsung der Lebensversicherungen verdienen will. Wohl nicht mit 10 t-Bonds !!! Nein Herr Heibel, Ihre Versuche in Ehren-Sie können das nicht vom Markt erklären wollen. Bereiten Sie Ihre Kunden in kleinen Schritten vor. Die Aktien werden steigen-und zwar sehr stark. Das ist der Anfang vom Ende der jetzigen Papierwährungen.

Das ist geplant und gewollt. Wie 1929. Damals waren es die Rockefellers die das Ganze initiiert haben. Die Familie Bush ist auch so eine Familie. Reich und unglaublich mächtig. Jetzt haben sie auch noch ein Grundstück bei mir in der Nachbarschaft. 42 000 ha. In Paraguay. Übrigens: Paraquay hat kein Auslieferungsabkommen mit den USA.

Beste Grüße, Joachim aus Paraguay

ANTWORT:

Na zumindest werde ich Ihr Schreiben in den nächsten Tagen auf heibel-unplugged veröffentlichen und damit meinen Lesern zugänglich machen. Sie malen da aber ein ganz schön schlechtes Bild von unserer Gesellschaft.

Könnte es nicht möglich sein, und ich bin mir bewußt, dass diese Vermutung aus Ihrer Sicht unglaublich naiv klingt, dass die Demokratie, die wir hier in Europa aufgebaut haben, unweigerlich zu Problemen führt, die wir mit Rettungspaketen und Konjunkturprogrammen nicht mehr lösen, sondern nur verschieben können? Wie gesagt: Ich glaube nicht, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die diese Entwicklungen kontrollieren kann. Ich glaube höchstens, dass es Menschen gibt, die sich besser auf Änderungen vorbereiten können, und welche, die das schlechter machen. Häufig sind die Reichen nicht umsonst reich – aber nicht immer: Warren Buffet hat mit seinen Investments in General Electric und Goldman Sachs bereits hunderte von Millionen USD verloren.

Also: Keine geführte Katastrophe, sondern eine unaufhaltsame Entwicklung, die durch menschliches Verhalten erzeugt wird.

Und wenn dem so ist, dann besteht doch immer, bis zuletzt, die Hoffnung, dass die schlimmsten Szenarien (Krieg, Enteignung) vermieden werden können. Vielleicht finden wir ja diesmal tatsächlich mit einer neuen Weltwährung einen Weg aus der Krise, der sozial verträglicher ist, als die Hyperinflation 1923, die Weltwirtschaftskrise 1929-30 oder der Weltkrieg 1938-45? Ich werde zumindest bis zuletzt nach Alternativen suchen!

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Hallo Herr Heibel,

ich habe einen VW-Put von der Citibank. Was passiert, wenn die Ihre Befürchtungen eintreten?

Citi-Put auf VW

Danke und Gruß, Hans-Joachim aus München

ANTWORT:

im besten Fall wäre der Handel ausgesetzt worden und Sie hätten zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls auf die Option zugreifen können. Nun ist die Citigroup jedoch gerettet worden, die deutsche Citibank ist ohnehin bereits an die Societe General verkauft worden, Sie brauchen sich also keine Sorgen machen. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem VW-Put, da haben Sie wohl, anders als Merckle, den richtigen Zeitpunkt erwischt :-)

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Guten Tag Herr heibel,

Jeweils in 7er und 8er jahren kommt es an den Aktienmärkten zu irgendeiner Krise. Dies ist fester Bestandteil des Börsenverlaufs und kann unter >seansonalcharts.de< nacxhgesehen werden.

So war es 1987/88 und 1990 standen die Kurse höher als zuvor. Ebenfalls 1997/98, anschließend setzten die Märkte zu einer starken Aufwärtsbewegung an und im Jahr 2000 notierten die Märkte ebenfalls höher als zuvor.

Die jetzige Krise 2007/08 passt zeitlich in das gleiche Muster. Die Frage bleibt, notieren die Märkte bis 2010 ebenfalls weitaus höher als zu vor oder dauert es diesmal länger bis die alten Hochs wieder erreicht sind ?

Ich bitte Sie um Ihre Stellungnahme.

Freundlichen Gruß, Hans aus Kaiserslautern

ANTWORT:

erfahrungsgemäß gibt es solche Wiedeholungen höchstens genau so lange, bis sie von jemandem entdeckt werden. Man kann meines Erachtens auf solche Muster nicht setzen.

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