Liebe FDP in Bayern,
Ihr plant eine Koalition mit der CSU.
Aber zuvor müsst Ihr eine wichtige Aufgabe zu Ende bringen: Erlegt den absoluten Problem-Bären Huber, Erwin.
Der Problem-Bär Huber, Erwin hat als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bayern LB ein grandioses Finanz-Problem für Bayern + ganz Deutschland verursacht.
Im Gegensatz zum damaligen Problem-Bären – der ein paar Schafe riss und ein bisschen Angst verbreitete – ist der Problem-Bär Huber, Erwin ein ganz anderes Kaliber.
Und: Der Problem-Bär Huber, Erwin ist ein ganz entschieden denk-fauler Problem-Bär. Der Huber, Erwin kommt sich vor wie ein Bären-König
und ist auch heute noch der festen Meinung, dass ihm die Sitzungsgelder bei der Bayern LB nur fürs Rumsitzen im Verwaltungsrat gezahlt werden.
Der Problem-Bär Huber, Erwin hat keinerlei schlechtes Gewissen entwickelt, kein Problem-Bewusstsein.
Deshalb: Dem Problem-Bären Huber, Erwin gehört der Honig entzogen – er soll mit seinem Privat-Vermögen für sein Privat-Unvermögen bei der Bayern LB haften.
ich bin ein “Gastleser” und freue mich seit einiger Zeit an Ihren fundierten Informationen. Mit meinem Portfolio aus früherer Zeit bin ich ziemlich im Minus und hoffe, durch Sie einiges zu lernen. ZKB Gold-ETF 30-Tageschart
Betr. Rohstoffe möchte ich etwas für Sie und Ihre Leser beitragen: Die ZKB (grosse staatsgarantierte Kantonalbank von Zürich) www.ZKB.ch bietet Gold und Silber-ETF’s OHNE EMITTENTENRISIKO, mit phys. Hinterlegung und geringen Spesen, TER 0.8 % p.a. Diese sind in CHF, hängen natürlich vom US-$ ab. Ich stelle in meinem Portfolio fest, dass sich der Gold ETF ZGLD (an der SWX) viel besser hält als der GOLDQ von ABNamro, trotz Währungsschutz des letzteren!! Es juckt mich in den Fingern, jetzt den Silberfonds ZSIL zu kaufen, er scheint mir extrem tief zu sein. Doch sind die Aussichten von Silber wirklich so rosig (oder nur bei einer Goldralley? )
ICH DENKE DIE BEIDEN FONDS SIND ETWAS FÜR IHRE LESER.
ANTWORT:
Besten Dank für Ihren Hinweis. Ich kenne diese beiden ZKB-Produkte und habe sie mir bereits herausgeschrieben, um weitere Infos einzuholen. Durch Ihren Hinweise werde ich der Sache nun nachgehen. Vielen Dank.
Es ist aber nicht das erste Gold-Produkt, dem ich nachgehe: Insbesondere die Behauptung, es gebe kein Emittentenrisiko, hat sich bislang meist als falsch herausgestellt.
nachdem ich vor einiger Zeit kritisiert habe, dass Sie bei Einzelempfehlungen des öfteren daneben lagen, muss ich Ihnen nun Lob zollen. In letzter Zeit behielten Sie meistens Recht. Letzte Woche haben Sie die kurzfristige Kurserholung der Deutschen Bank (bis 40 Euro) sogar exakt vorausgesagt.
Nach meinem Pech in der Vergangenheit und dem bezahlten Lehrgeld war ich nahe dran, die Flinte ins Korn zu werfen und mich völlig von der Börse abzuwenden. Sie haben mich jedoch mit Ihrer Antwort ermutigt und so kam ich zu dem Schluss, dass es schade wäre, die zum Teil teuer “erkauften” Erfahrungen nicht zu nutzen. Seither prüfe ich die Empfehlungen sorgfältig und befolge nur die, von denen ich auch selbst zu 100 % überzeugt bin und setze dabei lediglich “überschaubare” Beträge. Wenn ich einmal mit dem Kauflimit zu knausrig war und deshalb nicht zum Zug kam, trauere ich nicht der verpassten Chance nach, sondern warte auf die nächste Gelegenheit, die bestimmt kommen wird. Seither habe ich nur noch erfolgreiche Geschäfte getätigt und konnte so einen Teil der in der Vergangenheit erlittenen Verluste abbauen. Wie es aussieht, werde ich Ihnen noch längere Zeit als zufriedener Kunde erhalten bleiben.
Abschließend habe ich noch eine Frage zum Kauf von physischem Gold. Sie empfehlen den Kauf von Goldmünzen. Ich habe mir von der “MDM Münzhandelsgesellschaft mbh Deutsche Münze” den Deutschen Gold Euro 2008 zur Ansicht zusenden lassen. Der Goldwert der Münze (999,9 Au, Goldgehalt 15,55 Gramm = 1/2 Unze) beträgt max. 350 Euro, der Erstausgabepreis incl. Versand beträgt 465 Euro. Dies bedeutet einen kräftigen Aufschlag, der erst einmal verdient werden muss. Wenn dies bei allen Goldmünzen der Fall ist, lohnt sich diese Form der Goldanlage dann überhaupt?
Mit freundlichen Grüßen, Edwin aus Schwäbisch Hall
ANTWORT:
Besten Dank für Ihr freundliches Schreiben. Ich hoffe, dass Sie auch am heutigen Crash-Tag Ihre Gewinne nicht vollends wieder abgeben mussten
Man unterscheidet zwischen “Anlegermünzen” und “Sammlermünzen”. Der südafrikanische Krügerrand beispielsweise, der American Eagle, der australische Panda, die Wiener Philharmoniker etc. sind Anlegermünzen, deren Wert und Preis sich ausschließlich nach dem Goldgehalt richtet. Der Preisaufschlag zum Goldkurs bei diesen Münzen beträgt 1% oder weniger.
Bei Sammlermünzen bauen Sammler darauf, dass Menschen mit ausgeprägter Sammlerleidenschaft einmal wesentlich mehr für diese Münzen ausgeben, als sie vom Goldpreis her wert ist. Diese Münzen sollen also einen “Sammlerpreis” haben. Doch wenn es keinen Sammler gibt, der diesen Preis zu zahlen bereit ist, dann bekommen Sie allerhöchstens den Goldwert für diese Münze. Und wenn es wirklich so weit kommen sollte, dass wir an unsere Goldreserven müssen, dann werden Sie sicher keine Sammler mehr finden.
Ich halte diesen Aufpreis also für viel zu groß. Versuchen Sie lieber gängige Goldmünzen mit geringem Aufpreis zu erstehen.
Sie schreiben immer wieder, dass Sie für Gold dramatisch höhere Preise erwarten – im Heibel-unplugged Bereich nannten Sie gerade sogar einen Goldpreis um 1.400$ Mitte 2009.
Wenn Sie – und ich übrigens auch – so davon überzeugt sind, dass Gold viel zu billig ist, warum spekulieren Sie dann nicht mit einem Optionsschein darauf bzw. empfehlen diesen?
Was halten Sie vor dem Hintergrund dieser Erwartung von CB03UD
Viele Grüße, Andreas aus Singen
ANTWORT:
Bei Optionsscheinen habe ich keine Zeit zum Warten, denn er verliert während dieser Zeit an Wert. Außerdem spielt derzeit nach den heftigen Kursschwankungen die künftig sinkende Volatilität gegen mich: Die Volatilität bei ihrem Optionsschein steht bei 48%! Das ist exorbitant hoch, Werte über 20 sind schon hoch. Eine rückläufige Vola durch mäßig ansteigende Goldpreise würde dazu führen, dass der Optionsschein an Wert verliert, selbst wenn der Goldpreis steigt.
Darüber hinaus ist der von Ihnen genannte Optionsschein nicht auf den Goldpreis, sondern auf den US-Index der Goldminen XAU. Goldminen entwickeln sich anders als der Goldpreis und ich würde lieber direkt auf den Goldpreis spekulieren. Daher bleibe ich bei Royal Gold als Quasi-Optionsschein.
können Sie mir triftige Argumente liefern für dieses Ziel liefern?
Ich habe schon von DAX-Prognosen um 2400 Punkten gehört und mir einige
Gedanken dazu gemacht (der Schluss-Tiefstwert am 12.3.2003 lag ja bei 2200).
Woher wollen die Techniker ein Ziel von 2800 zaubern?
Als Minimum der gleitenden 20-Tages-Linie?
Es werden viele unterschiedliche Zahlen gehandelt, mein Eindruck: Es herrscht mitnichten Einigkeit über die Ziele, die Vorstellungen gehen auch bei Technikern deutlich auseinander.
Ich bin kein Charttechniker, vielleicht kann ich deshalb die Prognosen nicht nachvollziehen. Ja, 2003 hat der DAX mal entsprechende Tiefststände erreicht.
Aber: Wenn wir in der nächsten Zeit solche Kursbewegungen sehen sollten, wo würde sich im Vergleich dazu dann der Dow-Jones bewegen? Der Dow-Jones sank im Oktober 2002 auf 7286 Punkte, im März 2003 auf 7524 Punkte. Und der Dow-Jones ist mit einem Schlusskurs von 8451 schon um 14% an diese Grenze herangekommen. Was wäre das nächste Ziel des Dow Jones? Kurse von 1997 oder noch älter? Ich sehe Schwierigkeiten, dann überhaupt noch sinnvolle Ziele zu finden. Ein Computer wird vielleicht auch dann noch Zahlen liefern, aber ob die noch einen Wert haben?
Und der Dow-Jones hält: Entkoppelt sich dann der DAX vom Dow-Jones, um die Prognose der Techniker zu erfüllen? Ist es um den DAX so viel schlechter bestellt?
Was für drastische Kurseinbrüche müssten dann in der nächsten Zeit noch kommen? Wie wird sich die Politik dazu stellen? Mit Sicherheit nicht tatenlos zusehen! Das macht die Kursentwicklung in einem solchen Fall in meinen Augen völlig unberechenbar, an definierte Ziele könnte ich dann nicht mehr glauben.
Auch unter Betrachtung von Zyklen ist jetzt ein solcher Einbruch kaum mehr möglich.
Ein Kurseinbruch im Oktober ist durchaus normal (auch eine Kurshalbierung von Januar bis Oktober haben wir 2002 schon mal gesehen), ein Jahrestief im Juli hingegen wäre völlig atypisch gewesen. Ein weiterer Einbruch bis Dezember wäre genauso völlig untypisch. Die zyklisch zu erwartende Entwicklung ist für mich noch nicht widerlegt.
Mein Fazit: Eine Form der technischen Betrachtungsweise widerspricht der anderen.
Ich kann im Jahr 2004 mehrere Tiefstände auf etwa derselben Ebene ausmachen,
3726 im März, 3754 im Mai, 3752 im Juli, dann Ausrutscher bis 3647 im August,
der DAX pendelte in diesem Jahr zwischen 3600 und 4261 Punkte. Eine Bewegung in diese Richtung kann ich mir noch vorstellen, wenn der DAX deutlich unter 4300 Punkte fällt, würde auch viel besser zu Tiefstkursen des Dow-Jones um 7200 Punkten passen. Unterstützungen um 4300 kann man 2005 finden (Tiefststände um 4200 Anfang 2005 und 4800 Ende 2005) vielleicht sind diese nicht überzeugend genug, man muss aber sagen, dass diese jetzt sehr wohl als Orientierungspunkte gelten konnten.
Noch eine Frage zu den Goldpreisen: Können die nicht von den Liquidationen der Hedgefonds resultieren?
Grüße von Peter aus Ulm
ANTWORT:
Besten Dank für Ihre Arbeit, ich stimme Ihnen gerne zu. Insbesondere Ihre Argumentation hinsichtlich des fehlenden Abwärtspotentials beim Dow Jones im Vergleich zum DAX, wenn dieser seine Tiefstände von 2003 anvisieren würde, finde ich sehr gut und einleuchtend. Ich werde Ihre Argumente im Hinterkopf behalten, wenn ich das nächste mal die Indizes vor dem Hintergrund der jüngsten Wechselkursbewegungen analysieren werde.
Bezüglich des Goldes: Ja, zu diesem Schluss bin ich inzwischen auch gekommen, wie Sie in der Ausgabe vom vergangenen Freitag lesen können.
Hallo Herr Heibel,
ich habe eben Ihr update gelesen. Zu beneiden sind Sie ja in Ihrem Job z.Zt. nicht.
Aber ganz einleuchtend erscheint mir Ihre Argumentation nicht. Jeder Computer verfügt doch über eine Tastatur oder eine andere Eingabe-Schnittstelle, mit der ein Mensch in das Geschehen eingreifen kann. Das unterscheidet die reale Situation von der Matrix-Situation. Wenn die Verantwortlichen in den Investment-Gesellschaften, deren Geschäftsmodell sich auf den Computerhandel stützt, sehen, dass die Prämissen, die ihrem Modell zugrunde liegen, nicht mehr gegeben sind, was hindert sie dann daran, in die Tastatur zu greifen und zumindest den Wahnsinn zu stoppen, bis neue Überlegungen zu neuen Handelstrategien führen?
Versteh ich nicht. Sie wollen doch nicht wirklich sagen, dass in den USA NUR Rumsköppe wie GW zugange sind. Oder doch? Ich versuch, mich in Situationen reinzuversetzen. Was machen Leute, die morgens in ihr office kommen und sehen, dass der Computer über Nacht nur Mist gemacht hat? Sagen sie „inshallah“ oder sagen sie: „Es ist kein Mist, denn das Computermodell ist klüger als ich – sein Schöpfer.“ Beide Verhaltensweisen sind doch nicht einsichtig. Halbwegs verständige Leute greifen in solchen Situationen doch aktiv in das Geschehen ein.
Viele Grüße, Edgar aus Erbendorf
ANTWORT:
Danke für Ihre Gedanken. Ja, da haben theoretisch Recht. Ich sehe jedoch zwei wesentliche Gruppen von Händlern: Diejenigen, die ihre teilweise exorbitant gehebelten Positionen, die sich im Schiefstand befinden, auflösen müssen, und diejenigen, die von diesen Zwangsauflösungen profitieren.
Beide Gruppen sind Profis, die über Computerprogramme verfügen, die ihre Strategien umsetzen. Wenn nun beispielsweise seit vielen Jahren eine Shortposition im US-Dollar aufgebaut wurde und die entsprechenden Währungen, die man aus der Shortposition generierte, in Gold angelegt wurden, dann sollte der jüngste US-Dollaranstieg dazu führen, diesen Trade aufzulösen. Das geht aber nicht über Nacht, dazu sind die Positionen zu groß, dazu machen es zu viele.
Also schiebt man immer wieder eine Tranche in den Markt hinein, gibt dem Computer also den Befehl, eine bestimmte Positionsgröße im Tages- / Wochenverlauf zu liquidieren, und wartet dann wieder auf die Reaktion / Gegenbewegung des Marktes.
Auf der Gegenseite sitzt die zweite Gruppe, die von dieser Liquidation Wind bekommt, beim Ansetzen der Liquidation sofort entsprechende Positionen aufbaut und das Ende dieser Tranche abwartet. So spielen diese beiden Gruppen quasi gegeneinander: Gruppe 1 variiert die Tranchengröße, so dass die Gegenreaktion zu immer unterschiedlichen Zeiten erfolgt. Gruppe 2 muss immer wieder schnell reagieren. Da man aber als Mensch bestimmte Muster nicht so schnell erkennen kann wie der Computer, werden eben entsprechende Mustererkennungsprogramme geschrieben.
Wohlgemerkt: Ich gehe davon aus, dass entsprechende Positionen inzwischen zu groß geworden sind, als dass man sie über Nacht oder an wenigen Tagen auflösen könnte.
War das verständlich? Lassen Sie mich wissen, ob ich das Spiel dieser zwei Gruppen verständlich beschrieben habe. Gruppe 1 wären in diesem Spiel die Vermögenden, mittelfristig orientierten Anleger. Gruppe 2 wären sehr spekulativ, kurzfristig agierenden Hedgefonds.
ich hatte mir Ihre Ratschläge bezüglich des Goldankaufs zu Herzen genommen und wollte bei der Deutschen Bank Krügerrand Münzen kaufen. Leider war das nicht möglich, die Finanzexperten der Dt Bank in Frankfurt nehmen keine entsprechenden Orders mehr auf, da der Markt leer gefegt sei.
Im Internet finde ich zwar Angebote, aber bei wem kann man das kaufen, wer ist vertrauenswürdig in Lieferung und Preis? Können Sie mir da weiterhelfen? Deutsche Bank 10-Tageschart
Des weiteren habe ich Dt Bank Aktien (37,50€) und E.On (29,80€) gekauft, leider zu höheren Kursen. Das geht mir leider immer so. Was halten Sie vom Nachkaufen.
Ansonsten danke für Ihren Börsen-Brief, wie Sie vielleicht wissen, war ich von Anfang an dabei und bin sofort bei Ihrem Neuanfang wieder eingestiegen.
Viele Grüße Erika aus Leverkusen
ANTWORT:
Ja, Ihr Name ist mir seit vielen Jahren bekannt, vielen Dank für Ihre Treue.
Es gibt kaum noch physisches Gold, dennoch notiert der Goldpreis auf Tiefständen. Tja, da kann ich Ihnen leider auch keinen Geheimtipp geben, wo Sie noch Gold bekommen. Doch ich würde mich nicht auf den Krügerrand einschränken, sondern auch die anderen gängigen Goldmünzen in Betracht ziehen.
Soeben habe ich im Internet bei proaurum.de nach der Verfügbarkeit geschaut: Tatsächlich, keine einzige Münze, und nur noch der 1 kg Goldbarren zu 19.109 Euro ist verfügbar. Na, dann wünsche ich viel Erfolg bei der Suche und lassen Sie mich wissen, wenn Sie noch was finden.
Die Deutsche Bank bricht weiter ein, diesmal aufgrund der Verlustmeldung der Postbank: Eine Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro muss von der Postbank durchgeführt werden, daher fällt auch die Dt. Post. Ich würde jetzt warten, bis Panik ausbricht (ich glaube, es dauert nicht mehr lange), und erst dann nochmals nachkaufen. Selbiges gilt für E.On.
Tut mir leid, dass ich keine besseren Meldungen für Sie habe