November 2007



Sehr geehrter Herr Heibel,

beruflich habe ich immer wieder mit Produkten der Fa. “Owens-Illinois”
(WKN 883100) zu tun.

Der Chart der Aktie sieht auch sehr bullish aus.

6-Monatschart Owens-Illinois

6-Monatschart Owens-Illinois

Mich würde Ihre Meinung zu dieser Firma interessieren.

Vielen Dank und viele Grüße, Christoph aus Sommerhausen

ANTWORT:

Komisch, über das Unternehmen gibt es so gut wie keine Informationen im Internet. Nachdem ich nun jedoch gesehen habe, dass Sie meinen Lieblingswein anbauen, Sommerhäuser Kerner trocken, habe ich mir den trockenen Quartalsbericht von der Unternehmenswebseite zu Gemüte geführt. Auch ich möchte doch wissen, wer die Flaschen liefert, in die Sie meinen Wein einfüllen. Der Korken kommt aus Portugal, deren Produktion habe ich dort bereits besichtigt.

Schon 1903 wurde Owens-Illinois gegründet, beschäftigt heute weltweit 25.000 Mitarbeiter und ist mit 83 Produktionsstätten in 22 Ländern präsent. In Europa, Amerika und Südostasien ist das Unternehmen der führende Glasflaschenproduzent.

Der Kursanstieg von 10 auf 30 Euro in den vergangenen 12 Monaten ist nicht auf eine plötzliche Geschäftsausweitung zurückzuführen, sondern auf grundlegende Restrukturierungsanstrengungen. Denn der Umsatz hat sich in dieser Zeit kaum verändert, das Wachstum beträgt magere 12% p.a.

Aber die Gewinne sind explodiert, zuletzt um 180%, so dass die Aktien derzeit auf einem KGV von 19 notieren. Das Unternehmen hat sich von seinem Bereich der Plastikflaschenproduktion getrennt, dadurch wurden 1,1 Mrd. USD in die Barkasse gespült. Die langfristigen Schulden wurden mit diesem Kapitel drastisch reduziert, das Unternehmen verfügt nun wieder über komfortable Kreditlinien, die nicht ausgeschöpft werden.

Doch auch ohne diesen Sondereffekt sind die Gewinne kräftig angestiegen. Ein Teil des Anstiegs erfolgte durch Währungsgewinne, der andere Teil durch Preissteigerungen, die sich am Markt durchsetzen ließen. Zusätzlich hat das Management die Produktion steueroptimiert. Dadurch wurde weltweit ein Drittel an Steuern gespart.

Das Geschäft mit den Flaschen hat nur kleine Gewinnmargen, so werden die knapp 8 Mrd. Euro Umsatz mit einem Marktwert von nur 4,8 Mrd. Euro belegt. Für mich sieht das so aus, als wäre das Unternehmen vor zwei Jahren noch fast insolvent gewesen und erlebt nun ein fulminantes Comeback. Die Gewinne werden weiter überproportional ansteigen, schon im nächsten Jahr soll das KGV auf 14 fallen.

Ich könnte mir also vorstellen, dass der Kursanstieg noch ein wenig weiter geht. Nach dem nächsten Jahr jedoch fehlt mir die Wachstumsaussicht. 12% Wachstum p.a., das allein auf Preissteigerungen und Währungseffekten beruht, begeistert mich nicht. Die Spareffekte sind irgendwann ausgereizt und die Gewinne müssen durch neue Umsätze gesteigert werden. Wie, das weiß ich nicht und dazu gibt es auch keine Stellungnahme.

Soweit mein Eindruck von Owens-Illinois. In drei Wochen werde ich meiner Freundin den Weihnachtsmarkt von Sommerhausen zeigen. Vielleicht haben Sie ja ein Gläschen Wein für uns?

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Hallo Herr Heibel,

eine Frage: Sie schlagen ja immer wieder vor, einen Teil in “physisches Gold” zu investieren. Was würden Sie denn empfehlen? Krügerrand Münzen? Oder kleine Goldbarren (gibt es ja nicht nur im kg-Bereich)? Und wo kauft man das am Besten?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Freundliche Grüße, Berthold aus Dogern

ANTWORT:

Für kleine Stückelungen würde ich Krügerrand Goldmünzen kaufen. Ab 100 gr. Stückelungen ist der Barren günstiger. Ich vergleiche hier stets den Aufschlag, den Sie für die beiden Versionen zu zahlen haben. Und der ist bei kleinen Barren exorbitant hoch, erst ab einem 100 gr. Barren lohnt sich der Barren, darunter würde ich Krügerrands nehmen und auch Vrenelis.

In Deutschland kenne ich Proaurum als einen zuverlässigen Goldhändler in München und Berlin. In Zürich kenne ich die ZPMO AG, Kirchgasse 38. Grüßen Sie Herrn Meier von mir, aber lassen Sie sich nicht den Krügerrand ausreden:-)

Ich würde nicht auf dem Höhepunkt der Goldrallye kaufen, sondern auf eine Konsolidierung warten. Im Heibel-Ticker PLUS werde ich auf einen günstigen Nachkaufzeitpunkt aufmerksam machen.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Sehr geehrter Herr Heibel,

könnten Sie mir bitte für die beiden nachstehenden Werte Ihre Einschätzung geben?

Asset Acceptance Capital Corp. (NasdaqGS: AACC )
Cash America International, Inc. (NYSE: CSH )

6-Monatschart Asset Acceptance Capital
6-Monatschart Asset Acceptance Capital

6-Monatschart Cash America Intl
6-Monatschart Cash America Intl

Vielen Dank. Mit freundlichen Grüssen, Michael aus München

ANTWORT:

ASSET ACCEPTANCE CAPITAL CORP (AACC)

Das Unternehmen kauft Außenstände, offene Rechnungen und Problemfälle von Kreditkartengesellschaften, Kundenkartenbetreibern im Einzelhandel, Telephongesellschaften und Krankenversicherungen bis hin zu Strom- und Wasserversorgern und treibt die Schulden ein.

Vor zwei oder drei Jahren hat mir dieses Geschäftsmodell sehr gut gefallen, denn die Konjunktur lief gut, viele Gesellschaften glaubten nicht an den Aufschwung, den wir erlebten und verkauften daher ihre Außenstände unter Wert.

Heute glaube ich, dass der Liquiditätsengpass bei den Zahlungsschwachen noch viele private Insolvenzen nach sich ziehen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass Asset Acceptance Capital weniger Außenstände herein holt, als sie kalkulieren – und somit weniger Gewinn machen, als prognostiziert. Daher ist es nicht der richtige Augenblick, hier zu investieren. Vielleicht in einem Jahr, aber heute noch nicht.

CASH AMERICA INT. (CSH)

Das Unternehmen betreibt 347 Pfandhäuser in den USA. Für Pfandhäuser werden die Zeiten besser: Es gibt immer mehr Zahlungsprobleme in der Bevölkerung, immer mehr Leute gehen zum Pfandhaus und besorgen sich so ein wenig Bargeld – natürlich gegen Zinsen. Und der Zinsspread ist angestiegen, also die Differenz zwischen Finanzierungskosten für das Pfandhaus zu den Einnahmen des Pfandhauses ist größer geworden. Cash America dürfte also in den nächsten Monaten sowohl einen Umsatz-, als auch Gewinnzuwachs verzeichnen.

Die Kehrseite der Medaille sind natürlich die größeren Ausfälle. Das Pfandhaus möchte gerne den Pfand auf Zeit gegen Zinsen in Obhut nehmen. Wenn der Kunde dann zahlungsunfähig wird, muss der Pfand versilbert werden, um die Kreditsumme zurückzuholen. Dabei wird häufig nicht der Preis erzielt, der als Kredit plus Zinsen ausgegeben wurde.

Aber die Gewinne aus dem Umsatz- und Spreadanstieg sollten meiner Einschätzung nach die Verluste aus den Pfandverkäufen übertreffen, so dass ich eine gesunde Geschäftsentwicklung für Cash America erwarte.

Schauen wir uns einmal die Bilanz an: Mit einem Umsatzanstieg von geschätzten 15% p.a. in den nächsten 5 Jahren bei überproportionalem Gewinnwachstum ist das KGV von 14 extrem günstig. Zuletzt ist der Umsatz sogar um 40% angestiegen, der Gewinn um 60%. Die PEG-Ratio (KGV/Wachstum) liegt unter 1 und zeigt somit eine Unterbewertung an.

Natürlich fällt Cash America auch unter die Sippenhaft der gesamten Finanzbranche. Ich würde daher nicht alles auf einen Schlag kaufen, sondern noch etwas Pulver trocken halten, um im Falle eines weiteren Ausverkaufs nachkaufen zu können. Erste Käufe also aktuell um 35 USD, gegebenenfalls unter 31 USD nachkaufen.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Sehr geehrter Herr Heibel,

nun ist es an der Zeit, einen Teil des Depots umzuwandeln, da ich an den Ruhestand denke und eine krisensichere Anlage wünsche.

Aus welchen Empfehlungen von Ihrer Seite darf ich eine Auswahl treffen?

Im Frühjahr spätestens denke ich an eine Umwandlung und freue mich auf Ihre Tipps und Empfehlungen.

Es eilt also nicht, sollte aber auch nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Viele Grüße aus Sandbach im Odenwald, Edgar

ANTWORT:

Aus heutiger Sicht würde ich Ihnen insbesondere Aktien und Zertifikate aus dem Rohstoffsektor ans Herz legen. Von Anleihen würde ich vorerst die Finger lassen, denn ich erwarte ansteigende Inflationsraten – und dann sind Anleihen mit festen Zinszahlungen eine undankbare Anlage. Auch die anderen Aktienmarktsegmente sind derzeit recht hoch angestiegen und ich würde dann im Frühjahr nochmals einen detaillierteren Blick auf einzelne Branchen und Aktien werfen.

Wie gesagt: Der einzige Bereich, in dem ich mit ziemlicher Sicherheit noch einige Jahre lang eine Hausse erwarte, ist der Rohstoffsektor. Dort habe ich schon einige Aktien, ich werde in den nächsten Monaten weitere Empfehlungen für diesen Sektor ausarbeiten.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich habe derzeit in meinem Depot Blackstone.

Nach meinem Erstkauf und 2 Nachkäufen stehe ich bei einem Break-Even von 26. Ich habe dann den Anstieg auf 29 und den Rückfall auf dzt. 23,50 mitgemacht.

6-Monatschart Blackstone
6-Monatschart Blackstone

Wie schätzen Sie Blackstone auf Sicht in 1 Jahr und in 5 Jahren ein? Warum steig sie so schnell von 21,50 auf 29 und viel wieder so schnell? Kennen sie die Termine deren Quartalsberichte, ich habe keine Infos im
Internet gefunden?

Danke, Wolfgang aus Bremen

ANTWORT:

…eigentlich sieht Blackstone sehr gut aus, denn mit 1,4 Mrd. USD Bargeld in der Bilanz ist das Unternehmen nun in der Lage, anderen Unternehmen mit Liquiditätsproblemen unter die Arme zu greifen – natürlich gegen eine attraktive Beteiligung.

Doch zuvor wird Blackstone noch heftige Kursschwankungen durchmachen. Die meisten Deals beinhalten eine Komponente der Kreditfinanzierung, und diese Komponente ist auch für Blackstone derzeit nur zu teurerem Geld zu bekommen. Daher wird die Aktie gemeinsam mit dem Finanzsektor ausverkauft: Die Wanne wird mit dem Kind ausgekippt.

Soweit mein Eindruck von Blackstone. Aber ich muss zugeben, dass ich für dieses Unternehmen keinen fairen Wert ermitteln kann, denn die Umsätze springen je nach IPO oder Verkäufen herum, die Gewinne springen je nach eigenen Akquisitionen noch mehr umher. Das Unternehmen ist nichts für mich, ich würde mich bei einer Investition in diese Aktien nicht wohl fühlen. Höchstens eine kleine, hochspekulative Position würde ich riskieren – mit der Chance auf hohe Gewinne, aber auch dem Risiko weiterer Verluste.

Sie sollten sich überlegen, wie viel Verlust Sie maximal verschmerzen können und dort würde ich einen Stopp Loss setzen.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Sehr geehrter Herr Heibel,

lange bin ich kritischer Briefleser von Ihnen und nun auch wieder Abonnent. Ihre wohl korrekte Einschätzung, dass die Zinspolitik der Fed die Märkte zumindest vorübergehend stabilisieren wird, hat mir imponiert. Ihre klare Sprache liegt mir.

Nun einmal zu meinem Depot mit rund 60:40 investiert, also noch Cash zum Einstieg bei guter Gelegenheit:

Ich bin bei Unicredito eingestiegen.

6-Monatschart Unicredito

6-Monatschart Unicredito

BASF und RWE sind im Bestand; Marine Harvest, größtes Seafood-Unternehmen, ist nach einer Fischkrankheit zurück gekommen; ich habe nachgekauft. Auf den HangSengIndex habe ich eine Put-Option Bei Statoilhydro würde ich gerne einsteigen. Wie sehen Sie HHLA?

Vielen Dank für Ihre Antwort und herzliche Grüße, Wolfgang aus Eltville

ANTWORT:

Vielen Dank für Ihr Schreiben, ich habe mich über das Lob gefreut. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem mutigen Hangseng-Put. BASF und RWE sehe ich als langfristig solide an.

Unicredito habe ich in der Ausgabe vom vergangenen Freitag wie folgt beschrieben:
Ich habe in sämtlichen Analysteneinschätzungen und Quartalsberichten nach nur einer Zahl abgesucht: Wie hoch ist das Engagement der Italiener über Derivate oder direkt am US-Immobilienmarkt. Und ich bin fündig geworden: 350 Mio. Euro.

Das Unternehmen hat bereits im vorigen Quartal Abschreibungen auf dieses Engagement vorgenommen. Sie kennen meine Meinung: Die Abschreibung reicht nicht aus! Doch bei einem Quartalsgewinn von 2.410 Mio. Euro könnte Unicredito das Engagement in den US-Immobilien auf Null schreiben, und die Aktie würde nur einen kurzen Haken nach unten machen, bevor sie ihren Aufwärtstrend wieder aufnimmt. Meiner Einschätzung nach wird es noch eine Hiobsbotschaft von Unicredito geben, die den Kurs nochmals in den Keller treibt. Aber Gefahr für die Solvenz des Unternehmens, wie derzeit bei E-Trade, besteht nicht. Gefahr für die Dividende besteht auch nicht, allerdings wird das Wachstum nochmals deutlich geringer ausfallen, als derzeit nach all den Herabsenkungen, prognostiziert.

Damit ist das KGV von 10 in Ordnung, die Dividendenrendite von 5,3% ist meiner Einschätzung nach nicht in Gefahr. Der Kurs könnte jedoch im Rahmen der fortschreitenden Finanzkrise noch weiter fallen, anschließend in eine Seitwärtsbewegung übergehen und erst ab Mitte bis Ende 2008 wieder ansteigen. Wenn Ihnen die Dividendenrendite ausreicht, dann können Sie das gerne
aussitzen. Kaufen würde ich derzeit noch nicht.

Der Hamburger Hafen ist ein Unternehmen, das ganz nach dem Geschmack der Anleger ist: Logistik weltweit. Ich kann mir weitere Kursanstiege gut vorstellen, jedoch nur aufgrund der “Story”, nicht aufgrund der fundamentalen Situation. Das Bewertungsniveau ist in Ordnung, aber lässt auch nicht viel Phantasie zu. Wenn das Unternehmen, wie selber angegeben, mit 20% p.a. wächst und das Gewinnwachstum Schritt halten kann, dann ist das aktuelle KGV von 20 in Ordnung. Aber wie gesagt, es lässt nicht mehr viel Spiel zu.

Zu Marine Harvest habe ich keine Meinung.

Statoilhydro ist mit einem KGV von 11 und einer Dividendenrendite von 4,7% sehr attraktiv. Es handelt sich um ein langfristig soliden Versorger, vergleichbar mit RWE.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Sehr geehrter Herr Heibel,

bin bei der Lektüre Ihres Börsenbriefs an folgender Stelle gestolpert(Leser-Depot/Porsche):

“Denn das Umsatzwachstum von Porsche selbst beträgt nur 4 %, das Gewinnwachstum von 45 % ist außerordentlichen Effekten zuzuschreiben.”

Habe mir den Einzelabschluss (05/06) der Porsche AG noch einmal angesehen und konnte diese Zahlen nicht nachvollziehen. Vergleich der JÜ und der Umsatzerlöse mit denen der Vorperiode bringen mich zu anderen Zahlen, bereinigen wir um Sondereinflüsse(CTS,VW) erhalte ich eine Veränderung des JÜ von ~ 4%. Geht das in die richtige Richtung?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

Herzlichen Dank, Gruß Philipp aus Berlin

ANTWORT:

Porsche Schätzungen

Betrachten wir mal den obigen Screenshot von der Bilanzprognose zu Porsche. Dort sehen Sie das aktuelle Umsatzwachstum von 2006 zu 2007 in der ersten Zeile – ich errechne inzwischen ein Wachstum von 3,8%.

Ganz unten sehen Sie die Schätzung für das Gewinnwachstum: Inzwischen 44%, vor einem Monat noch 45%.

Ich hole meine Zahlen für deutsche Unternehmen von Comdirect, für US-Unternehmen von Yahoo! Finance. Meist betrachte ich das Wachstum der gerade abgelaufenen 4 Quartale, also rollierend (im englischen: ttm – trailing twelf months). So kommen obige Zahlen zustande.

Über den AutorStephan Heibel ist Herausgeber des Börsenbriefes Heibel-Ticker, den Sie hier kostenfrei abonnieren können.

Kategorie(n) Börsenbrief - Leserfragen
Artikel-Info: Permalink | Trackback | RSS 2.0 für Kommentare
 

Nächste Seite »