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	<title>Kommentare zu: Aktienanalyse: HypoRealEstate: Pleite ist die beste L&#246;sung</title>
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	<description>Börsen-Tipps und Empfehlungen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Jun 2011 10:20:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: stephan_heibel</title>
		<link>http://www.heibel-unplugged.de/831,aktienanalyse-hyporealestate-pleite-ist-die-beste-loesung/comment-page-1/#comment-472</link>
		<dc:creator>stephan_heibel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:21:49 +0000</pubDate>
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		<description>ANTWORT: 
auch in dieser Auflistung kann ich kein inhaltliches Argument daf&#252;r finden, in welcher Form die HRE in unserem Finanzsystem vernetzt ist. Im Gegenteil, es bleibt wieder einmal bei der Nennung des Volumens der Pfandbriefe (es sind aber nicht nur 100 Mrd., sondern vielmehr &#252;ber 600 Mrd. EUR), die jedoch auch ohne die HRE absolut sicher sind. Und es wird wieder einmal der pauschale Vergleich mit Lehman Brothers gezogen, der inhaltlich v&#246;llig unberechtigt ist. Lehman Brothers hat Zertifikate herausgegeben, f&#252;r die das Bankhaus mit Eigenkapital haftet. Die HRE handelt Pfandbriefe, deren Sicherheit von direkt und nur bis zu 60% beliehenen Immobilien gedeckt ist. 

Ihr Artikel ist also genau die Schreibweise, die mich so aufregt: Panikmache mit oberfl&#228;chlichen und dadurch in diesem Fall falschen Vergleichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ANTWORT:<br />
auch in dieser Auflistung kann ich kein inhaltliches Argument daf&#252;r finden, in welcher Form die HRE in unserem Finanzsystem vernetzt ist. Im Gegenteil, es bleibt wieder einmal bei der Nennung des Volumens der Pfandbriefe (es sind aber nicht nur 100 Mrd., sondern vielmehr &#252;ber 600 Mrd. EUR), die jedoch auch ohne die HRE absolut sicher sind. Und es wird wieder einmal der pauschale Vergleich mit Lehman Brothers gezogen, der inhaltlich v&#246;llig unberechtigt ist. Lehman Brothers hat Zertifikate herausgegeben, f&#252;r die das Bankhaus mit Eigenkapital haftet. Die HRE handelt Pfandbriefe, deren Sicherheit von direkt und nur bis zu 60% beliehenen Immobilien gedeckt ist. </p>
<p>Ihr Artikel ist also genau die Schreibweise, die mich so aufregt: Panikmache mit oberfl&#228;chlichen und dadurch in diesem Fall falschen Vergleichen.</p>
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	<item>
		<title>Von: stephan_heibel</title>
		<link>http://www.heibel-unplugged.de/831,aktienanalyse-hyporealestate-pleite-ist-die-beste-loesung/comment-page-1/#comment-471</link>
		<dc:creator>stephan_heibel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:21:16 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Heibel,

in der heutigen Zeitungsausgabe der &#246;rtlichen Landeszeitung steht folgender Artikel zu einer m&#246;glichen Insolvenz der HRE und deren Auswirkungen.


Keine Alternative zur Rettung

&quot;Trotz immer neuer Abgr&#252;nde: Hypo Real Estate muss bleiben
von Markus Hack

Es sind immer neue Abgr&#252;nde, die sich bei der angeschlagenen HRE auftun. Schon l&#228;ngst ist das M&#252;nchner Geldaus zum Fass ohne Boden geworden. Neue Meldungen zufolge schlummern nun weitere Milliardenkrisen - au&#223;erhalb der offiziellen Bilanz. Die Bank hat das umgehend zur&#252;ckgewiesen. 

So fatal das auch klingen mag: Es spielt letztlich keine entscheidende Rolle, ob sich die Meldung best&#228;tigt oder nicht. Denn die Tragik des Falles HRE bleibt stets die gleiche. Egal wie viel Kapital die fr&#252;heren Manager mit ihren unverantwortlichen Gesch&#228;ften verbrannt haben: Die Bank darf nicht pleite gehen.
Denn mit der HRE, einem der gr&#246;&#223;ten Emittenten der bislang als sicher geltenden Pfandbriefe, steht zu viel auf dem Spiel. Da sind zun&#228;chst einmal die &#252;ber 100 Mrd Euro, die der Immobilienfinanzierer bereits an Hilfen und Garantien von anderen Banken und dem Staat erhalten hat. Statistisch gesehen steht jeder Bundesb&#252;rger mittlerweile mit &#252;ber 1000 Euro in der Pflicht, so hoch ist der Einsatz des Bundes. Meldet die Bank Insolvenz an, ist das Geld verloren.
Damit nicht genug. Ein Zusammenbruch der M&#252;nchner Bank, die bisvor wenigen Monaten kaum einer au&#223;erhalb der Finanzbranche gekannt h&#228;tte, w&#252;rde das ganze Land weitaus mehr ersch&#252;ttern als die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. 

Als erstes gerieten die anderen Banken, die der HRE Darlehen gew&#228;hrt h&#228;tten, in den Strudel. Dann folgten die Versicherer, die das Geld ihrer Kunden bei der HRE angelegt hatten.
Dieses apokalyptische Szenario zu verhindernm ist oberstes Gebot. Das hat die Regierung erkannt. Dabei bedarf es aber nicht bleiben...&quot;

Soweit der Artikel zur Theamtik HRE. Was ist Ihre Meinung zu dem Artikel und zu den angef&#252;hrten Punkten?

Mfg, Martin aus Heilsbronn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Heibel,</p>
<p>in der heutigen Zeitungsausgabe der &#246;rtlichen Landeszeitung steht folgender Artikel zu einer m&#246;glichen Insolvenz der HRE und deren Auswirkungen.</p>
<p>Keine Alternative zur Rettung</p>
<p>&#8220;Trotz immer neuer Abgr&#252;nde: Hypo Real Estate muss bleiben<br />
von Markus Hack</p>
<p>Es sind immer neue Abgr&#252;nde, die sich bei der angeschlagenen HRE auftun. Schon l&#228;ngst ist das M&#252;nchner Geldaus zum Fass ohne Boden geworden. Neue Meldungen zufolge schlummern nun weitere Milliardenkrisen &#8211; au&#223;erhalb der offiziellen Bilanz. Die Bank hat das umgehend zur&#252;ckgewiesen. </p>
<p>So fatal das auch klingen mag: Es spielt letztlich keine entscheidende Rolle, ob sich die Meldung best&#228;tigt oder nicht. Denn die Tragik des Falles HRE bleibt stets die gleiche. Egal wie viel Kapital die fr&#252;heren Manager mit ihren unverantwortlichen Gesch&#228;ften verbrannt haben: Die Bank darf nicht pleite gehen.<br />
Denn mit der HRE, einem der gr&#246;&#223;ten Emittenten der bislang als sicher geltenden Pfandbriefe, steht zu viel auf dem Spiel. Da sind zun&#228;chst einmal die &#252;ber 100 Mrd Euro, die der Immobilienfinanzierer bereits an Hilfen und Garantien von anderen Banken und dem Staat erhalten hat. Statistisch gesehen steht jeder Bundesb&#252;rger mittlerweile mit &#252;ber 1000 Euro in der Pflicht, so hoch ist der Einsatz des Bundes. Meldet die Bank Insolvenz an, ist das Geld verloren.<br />
Damit nicht genug. Ein Zusammenbruch der M&#252;nchner Bank, die bisvor wenigen Monaten kaum einer au&#223;erhalb der Finanzbranche gekannt h&#228;tte, w&#252;rde das ganze Land weitaus mehr ersch&#252;ttern als die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. </p>
<p>Als erstes gerieten die anderen Banken, die der HRE Darlehen gew&#228;hrt h&#228;tten, in den Strudel. Dann folgten die Versicherer, die das Geld ihrer Kunden bei der HRE angelegt hatten.<br />
Dieses apokalyptische Szenario zu verhindernm ist oberstes Gebot. Das hat die Regierung erkannt. Dabei bedarf es aber nicht bleiben&#8230;&#8221;</p>
<p>Soweit der Artikel zur Theamtik HRE. Was ist Ihre Meinung zu dem Artikel und zu den angef&#252;hrten Punkten?</p>
<p>Mfg, Martin aus Heilsbronn</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stephan_heibel</title>
		<link>http://www.heibel-unplugged.de/831,aktienanalyse-hyporealestate-pleite-ist-die-beste-loesung/comment-page-1/#comment-470</link>
		<dc:creator>stephan_heibel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:07:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.heibel-unplugged.de/831,aktienanalyse-hyporealestate-pleite-ist-die-beste-loesung/#comment-470</guid>
		<description>ANTWORT: 
vielen Dank f&#252;r Ihr Schreiben. Ja, kurzfristig w&#252;rde es zu &quot;Verwerfungen&quot; auf den Finanzm&#228;rkten kommen. Wenn die gewohnten Beschaffungswege f&#252;r Liquide Mittel nicht mehr funktionieren, dann kann es schon einmal eine zeitlang dauern, bis alternative Wege etabliert werden.  Aber das w&#228;ren eben kurzfristige Verwerfungen, aber keine langfristigen Zahlungsausf&#228;lle oder Verluste. 

Eine Insolvenzverschleppung ist ziemlich genau definiert und solange noch alle f&#228;lligen Verbindlichkeiten bedient werden k&#246;nnen gibt es keine Verschleppung. Die Dringlichkeit, mit der verhandelt wird, ergibt sich eben aus der drohenden Insolvenz. Doch bislang ist mir nicht bekannt geworden, dass irgendeine Verbindlichkeit der HRE nicht bedient wurde. 

Nein, Flowers kann ich gut verstehen - er k&#228;mpft mit allen Mitteln. Doch auch Steinbr&#252;ck kann ich verstehen: Flowers muss sich des Risikos bewusst gewesen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ANTWORT:<br />
vielen Dank f&#252;r Ihr Schreiben. Ja, kurzfristig w&#252;rde es zu &#8220;Verwerfungen&#8221; auf den Finanzm&#228;rkten kommen. Wenn die gewohnten Beschaffungswege f&#252;r Liquide Mittel nicht mehr funktionieren, dann kann es schon einmal eine zeitlang dauern, bis alternative Wege etabliert werden.  Aber das w&#228;ren eben kurzfristige Verwerfungen, aber keine langfristigen Zahlungsausf&#228;lle oder Verluste. </p>
<p>Eine Insolvenzverschleppung ist ziemlich genau definiert und solange noch alle f&#228;lligen Verbindlichkeiten bedient werden k&#246;nnen gibt es keine Verschleppung. Die Dringlichkeit, mit der verhandelt wird, ergibt sich eben aus der drohenden Insolvenz. Doch bislang ist mir nicht bekannt geworden, dass irgendeine Verbindlichkeit der HRE nicht bedient wurde. </p>
<p>Nein, Flowers kann ich gut verstehen &#8211; er k&#228;mpft mit allen Mitteln. Doch auch Steinbr&#252;ck kann ich verstehen: Flowers muss sich des Risikos bewusst gewesen sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: stephan_heibel</title>
		<link>http://www.heibel-unplugged.de/831,aktienanalyse-hyporealestate-pleite-ist-die-beste-loesung/comment-page-1/#comment-469</link>
		<dc:creator>stephan_heibel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:02:00 +0000</pubDate>
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		<description>Einen Guten Herr Heibel,

auch ich warte inzwischen immer mit Spannung, was Sie zu schreiben haben.

Eine Frage von mir bzgl. der HRE: irgendwo meine ich geh&#246;rt zu haben, das St&#228;dte und Kommunen gerne k&#252;rzere Kredite bei der HRE anfragen und aufnehmen. Da scheint die HRE, warum auch immer, ziemlich beliebt zu sein.

Br&#228;che jetzt die HRE weg, k&#246;nnte es passieren, das ein Stadtk&#228;mmerer sich kein Geld leihen kann, um Geh&#228;lter und Pensionen zu &#252;berweisen.
Das w&#228;re bestimmt eine sehr, &#228;h, interessante Situation, wenn den Angestellten und Beamten mitgeteilt w&#252;rde, das man ihnen leider nichts &#252;berweisen kann...
(Beamte erhalten ihr Geld ja immer noch im voraus f&#252;r ihre Arbeit/Anwesenheit *gr*)

Ist das so oder bin ich einer Fehlinformation aufgesessen?
Oder k&#246;nnte das der Grund sein, warum man gerade die HRE retten m&#246;chte.

Teil 2: bei einer normalen Firma w&#252;rde man in der HRE-Situation doch wohl schon die Frage Konkursverschleppung stellen, oder?

Teil 3: wie kommentieren Sie die Rolle von Flowers bei der HRE?
Wenn ich der Wikipedia folge, dann wurde Flowers Mitte letzten Jahres aufgrund einer Ausschreibung Anteilseigner der HRE. Daf&#252;r war wer verantwortlich?
War doch irgendwie schon unter der &#196;gide Steinbr&#252;cks, oder...

Nehmen Sie es Flowers &#252;bel, wenn er um sein Investment k&#228;mpft? Also, ab 10 T-Euro w&#252;rde ich jedenfalls schon sehr giftig.

Gru&#223;, aus W&#252;rzburg  :-)

Martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Guten Herr Heibel,</p>
<p>auch ich warte inzwischen immer mit Spannung, was Sie zu schreiben haben.</p>
<p>Eine Frage von mir bzgl. der HRE: irgendwo meine ich geh&#246;rt zu haben, das St&#228;dte und Kommunen gerne k&#252;rzere Kredite bei der HRE anfragen und aufnehmen. Da scheint die HRE, warum auch immer, ziemlich beliebt zu sein.</p>
<p>Br&#228;che jetzt die HRE weg, k&#246;nnte es passieren, das ein Stadtk&#228;mmerer sich kein Geld leihen kann, um Geh&#228;lter und Pensionen zu &#252;berweisen.<br />
Das w&#228;re bestimmt eine sehr, &#228;h, interessante Situation, wenn den Angestellten und Beamten mitgeteilt w&#252;rde, das man ihnen leider nichts &#252;berweisen kann&#8230;<br />
(Beamte erhalten ihr Geld ja immer noch im voraus f&#252;r ihre Arbeit/Anwesenheit *gr*)</p>
<p>Ist das so oder bin ich einer Fehlinformation aufgesessen?<br />
Oder k&#246;nnte das der Grund sein, warum man gerade die HRE retten m&#246;chte.</p>
<p>Teil 2: bei einer normalen Firma w&#252;rde man in der HRE-Situation doch wohl schon die Frage Konkursverschleppung stellen, oder?</p>
<p>Teil 3: wie kommentieren Sie die Rolle von Flowers bei der HRE?<br />
Wenn ich der Wikipedia folge, dann wurde Flowers Mitte letzten Jahres aufgrund einer Ausschreibung Anteilseigner der HRE. Daf&#252;r war wer verantwortlich?<br />
War doch irgendwie schon unter der &#196;gide Steinbr&#252;cks, oder&#8230;</p>
<p>Nehmen Sie es Flowers &#252;bel, wenn er um sein Investment k&#228;mpft? Also, ab 10 T-Euro w&#252;rde ich jedenfalls schon sehr giftig.</p>
<p>Gru&#223;, aus W&#252;rzburg  <img src='http://www.heibel-unplugged.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Martin</p>
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