Börsenanalyse: Verschwörungstheorie oder menschliche Fehler?

Hallo Herr  Heibel,

langsam nähern wir uns meinen Vorhersagen.

Man merkt, dass Sie ein wohlerzogener, anständiger und ehrenhafter Mensch sind.

Nur deshalb können Sie nicht merken oder sich nicht vorstellen, dass dieses ganze Spiel eine Systematik der Hochfinanz und der Hochelite hat. Es findet wieder die große Vermögensumverteilung statt. Von unten nach oben.

Erst werden die Börsen vernichtet, mit  Geplapper von Deflation den Menschen richtig Angst gemacht-und dann  in die Staatsanleihen getrieben. Hinter den Kulissen wird in Ruhe eingesammelt(Gold, Firmenwerte) und die Zentralbanken teeren den Weg durch Ihre enormen Liquiditätsgaben. Dann wird entschuldet= Hyperinflation. Gewinner= Gold, Aktionäre, Immobilien  also Sachwerte. Verlierer= Staatsanleihen, Lebensversicherungen, Riester-Rente, Sparverträge, Festgeld = Papier

Können Sie mir erklären wie z.B. eine Allianz die Verzinsung der Lebensversicherungen verdienen will. Wohl nicht mit 10 t-Bonds !!! Nein Herr Heibel, Ihre Versuche in Ehren-Sie können das nicht vom Markt erklären wollen. Bereiten Sie Ihre Kunden in kleinen Schritten vor. Die Aktien werden steigen-und zwar sehr stark. Das ist der Anfang vom Ende der jetzigen Papierwährungen.

Das ist geplant und gewollt. Wie 1929. Damals waren es die Rockefellers die das Ganze initiiert haben. Die Familie Bush ist auch so eine Familie. Reich und unglaublich mächtig. Jetzt haben sie auch noch ein Grundstück bei mir in der Nachbarschaft. 42 000 ha. In Paraguay. Übrigens: Paraquay hat kein Auslieferungsabkommen mit den USA.

Beste Grüße, Joachim aus Paraguay

ANTWORT:

Na zumindest werde ich Ihr Schreiben in den nächsten Tagen auf heibel-unplugged veröffentlichen und damit meinen Lesern zugänglich machen. Sie malen da aber ein ganz schön schlechtes Bild von unserer Gesellschaft.

Könnte es nicht möglich sein, und ich bin mir bewußt, dass diese Vermutung aus Ihrer Sicht unglaublich naiv klingt, dass die Demokratie, die wir hier in Europa aufgebaut haben, unweigerlich zu Problemen führt, die wir mit Rettungspaketen und Konjunkturprogrammen nicht mehr lösen, sondern nur verschieben können? Wie gesagt: Ich glaube nicht, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die diese Entwicklungen kontrollieren kann. Ich glaube höchstens, dass es Menschen gibt, die sich besser auf Änderungen vorbereiten können, und welche, die das schlechter machen. Häufig sind die Reichen nicht umsonst reich – aber nicht immer: Warren Buffet hat mit seinen Investments in General Electric und Goldman Sachs bereits hunderte von Millionen USD verloren.

Also: Keine geführte Katastrophe, sondern eine unaufhaltsame Entwicklung, die durch menschliches Verhalten erzeugt wird.

Und wenn dem so ist, dann besteht doch immer, bis zuletzt, die Hoffnung, dass die schlimmsten Szenarien (Krieg, Enteignung) vermieden werden können. Vielleicht finden wir ja diesmal tatsächlich mit einer neuen Weltwährung einen Weg aus der Krise, der sozial verträglicher ist, als die Hyperinflation 1923, die Weltwirtschaftskrise 1929-30 oder der Weltkrieg 1938-45? Ich werde zumindest bis zuletzt nach Alternativen suchen!{weiter[40|9]}

Hi I'am Stephan Heibel

Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

http://www.heibel-ticker.de

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