Gandalf + Boerse = ???

Moin Gandalf,

zu 1.: Games Workshop

Ein britisches Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 180 Mio. Euro. Hauptprodukt scheinen Fantasy-Spiele zu sein. Der Umsatz und der Gewinn sind im Jahr 2005 zurückgegangen, ich kann nicht absehen, ob oder warum sich die Situation wieder verbessern sollte / könnte. Ist Dir da etwas bekannt?

Das KGV beträgt derzeit rund 14, allerdings mit rückläufiger Tendenz aufgrund der Geschäftsentwicklung. Für da nächste Jahr wird ein KGV von 33 geschätzt, was ich als verheerend ansehe. Wenn das Stimmt, dann wird der Kurs kräftig fallen. Daneben gibt es kaum Infos zu den Finanzen der Firma, sie sitzt in GB und wird auch dort hauptsächlich gehandelt. In D ist die Aktie gar nicht erhältlich.

Zu 2.: das ist kompletter Humbug! Wenn Du mehr als die Hälfte Deiner Transaktionen mit Gewinn abschließt, dann bist Du ein guter Investor. Du wirst auch mal verlieren – und häufig reicht sogar ein kräftiger Verlust , um die Gewinne von mehreren anderen Transaktionen auszuradieren. Deine Rechnung ist völlig utopisch. Versuchs, wenn Du es schaffst, dann komme ich immer mal auf ein paar Bier vorbei 😉

Zur Spekulationssteuer: Kümmer Dich nicht darum! Ich zahle gerne Spekulationssteuer, denn es ist für mich das Zeichen, dass ich Gewinne erwirtschaftet habe. Häufig macht man sich die schönsten Gewinne kaputt, weil man Gewinne nicht realisiert, um Spekulationssteuer zu sparen – aber am Ende sitzt man dann auf Verlusten.

Zu 3.: Die Frage verstehe ich nicht ganz – meine Antwort wäre entweder ein Buch, oder Du präzisierst die Frage noch etwas…

Freundliche Grüße

Stephan Heibel
Herausgeber des Heibel-Tickers

Von: Daniel Hohlweck
Gesendet: Montag, 25. September 2006 00:35
An: Stephan W. Heibel
Betreff: Gandalf + Boerse = ???

Moin Stephan!

3 „kleine“ Fragen:

1. Was haelst du von : Games Workshop WKN: 0371847

2. Seh ich das richtig, das wenn ich fuer 10000 Euro Aktien kauf und dann 12 Transaktionen mit jeweils 12% Gewinn (im Durschschnitt) mach ca. 40000 Euro geworden sind? Und nach weiteren 12 150.000 Euro? Wie Schlaegt sich denn die Spekulationssteuer darin nieder, ist das realsistisch, und wenn ja warum sind dann nicht viel mehr Leute stink Reich? Kann man mit so einer Strategie seinen Lebensunterhalt verdienen, oder ist das kompletter Humbug, und da liegen doch mehr Schwierigkeiten und Probleme im Weg?

3. Was ist eine gute Strategie, normale Aktien mit Sitiationsbedingten Optionsscheinen? Und dann immer nur 2 oder 3 im Depot?

*Mist sind doch groesser geworden als gedacht*

Vielen Dank fuer dein offenes Ohr!

Liebe Gruesse aus Neuseeland

Gandalf

Hi I'am Stephan Heibel

Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

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