Einen schönen guten Tag Herr Heibel,
sollte man sich nicht Gedanken machen, ob die stark im Wert gefallenen börsennotierten Unternehmen aus dem Wohnungsbausektor eventuell eine gute Einstiegsgelegenheit bieten? Bekanntlich soll man ja kaufen, wenn die (Finanz-)Kanonen donnern. Ist denn aus fundamentaler Sicht eine Bodenbildung möglich? Wenn ja, welche Aktien wären Ihrer Meinung nach am besten geeignet, um an einer dauerhaften Erholung zu partizipieren?
2-Jahreschart Philadelphia Immobilien Index
Beste Grüße, Peter aus Weinheim
ANTWORT:
Vielen Dank für die Idee – aber ich glaube, es ist noch zu früh für den US-Immobilienmarkt. Wie Sie meinen Ausführungen vom vergangenen Freitag entnehmen können, denke ich, dass selbst die 7,9 Mrd. USD-Abschreibung von Merrill noch nicht ausreicht, um den gesamten Schaden zu beziffern. Der Immobiliencrash geht gerade erst los.
Durch die Zinssenkungen (ich erwarte heute die nächste) werden Auswirkungen auf die Realwirtschaft vermieden, es handelt sich also um eine reine Immobilien- und Finanzkrise. Es muss noch schlimmer kommen, bevor ich dort nach Chancen suche.
Die Kurssteigerungen in diesen Tagen, ich denke, bis Ende dieser Woche werden Finanztitel weiter ansteigen, sind nichts weiter als Zwischenrallyes auf dem Weg nach unten. Da würde ich noch nicht einsteigen.
2 Kommentare zur Frage “Börsenanalyse: US-Immobilienmarkt”
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Am 31. Oktober 2007 um 14:42 Uhr
Das sehe ich auch so. Wir stecken ja mitten in der Berichtssaison und die zeigt ja doch einige Erschütterungen und Ausbuchungen. Viele Investments stehen noch auf wackeligen (ASB) Füssen.
Am 31. Oktober 2007 um 14:48 Uhr
US-Immobilienmarkt Börsenanalyse…
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