Zeichnen von IPOs

Spotify IPO
NEW YORK, NY – MARCH 15: Head of Creator Marketplace at Spotify Charlie Hellman speaks onstage during Spotify Investor Day at Spring Studios on March 15, 2018 in New York City. (Photo by Ilya S. Savenok/Getty Images for Spotify)

Hallo Herr Heibel,

erst einmal vielen Dank für den Heibel Ticker, auch wenn Sie das vielleicht nicht oft hören dieser Tage. 

Ich hätte eine Frage, würde es unser Depot nicht anreichern auch mal einen Börsengang mit ins Boot zu holen? 

Was halten Sie zum Beispiel von Traton.. was ich beobachtet habe sind Börsengänge eher gut als schlecht ausgegangen.. manchmal auch nur für eine Weile gestehe ich. 

Nichts des do Trotz ist es eine Anregung. Sollten Sie das überhaupt nicht gut finden wäre es nett wenn Sie mir einen Link schicken wo man sich über Börsengänge usw informieren kann..

LG, Andreas aus Krefeld

ANTWORT

Ich nehme an, Sie sprechen davon, Börsengänge zu zeichnen. 
Das Zeichnen von IPOs ist ein ganz anderes Geschäft. Klar, auf der einen Seite spielt die aktuelle Börsenverfassung auch eine Rolle. Aber viel wichtiger ist in der Regel das Interesse des Brokers / der Bank, die den Börsengang federführend durchführt. Ist es ein IPO, mit dem die Bank Geld verdienen möchte, oder ist es ein erste IPO, dem noch viele folgen sollen, so dass der IPO zum Erfolg für die Zeichner gemacht wird? Wie groß ist der Anteil der Aktien, die in den Handel gegeben werden? Wie sind die Sperrfristen für die Altaktionäre? … 


Sie sehen, bei der Beurteilung eines IPOs spielt das Geschäft des Unternehmens erst einmal eine nachranzige Rolle. Erst nach ein paar Monaten sind dann ausreichend Aktien am Markt platziert, dass man solche technischen Hintergründe vernachlässigen  und von einem fairen Marktpreis sprechen kann. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem auch ich mir die Unternehmen näher anschaue – wie bspw. bald Spotify 🙂 

Hi I'am Stephan Heibel

Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

http://www.heibel-ticker.de

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